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die Lunge hart machen durch Gewächse, Ansätze oder durch einekrankhafte Steigerung der Wärme, wie beim Fieber, machen denAthem schwer, weil die Lunge nicht mehr im Stand ist, sich hochempor zu heben und zu senken. Zuletzt, wenn keine Bewegungmehr möglich ist, erlischt der Athem und damit tritt der Tod ein.
Achtzehntes Kapitel.
Definition von Leben, Tod u. s. w.
Das Entstehen, Geborenwerden ist die erste Theilnahme desernährenden Theils der Seele am Warmen; das Leben ist dasVerharren darin. Jugend ist das Wachsthum des ersten abküh-lenden Theils, Alter das Hinschwinden desselben, Blüte, was inder Mitte zwischen beiden ist. Gewaltsames Sterben und Ver-gehen ist die Auslöschung und Verzehrung der Wärme; aus die-sen beiden Ursachen kann der Tod eintreten, er ist aber natürlich,wenn die Wärme erlischt in Folge der langen Zeitdauer und derVollendung. Bei den Pflanzen ist cs ein Verwelken, bei denThieren heißt es Tod. Der Tod im Alter ist ein Erlöschendieses Theils in Folge des durch Alter herbeigcführten Unver-mögens der Abkühlung. Soviel über die Begriffe Entstehung,Leben und Tod und über die Ursachen ihres Eintretens.
Neunzehntes Kapitel.
Vom Ersticken.
Hieraus ergibt sich auch, warum die athmenden Thiere imWasser ersticken, die Fische aber in der Luft; die einen nemlichempfangen die Abkühlung durch das Wasser, die andern durchdie Luft, und dieser Elemente werden sie beraubt, wenn sie denAufenthaltsort ändern. So verhält es sich mit der Ursache derBewegung der Kiemen, resp. der Lunge, durch deren Hebung undSenkung die einen einathmen und ausathmen, die andern dasWasser einnehmen und ausstoßen, und mit der Zusammensetzungdes betreffenden Organs.