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gende Abkühlung hervorgebracht, wohl aber bei den obgenannten.Und durch die Reibung gegen das Bauchhäutchen bringen siedas Summen hervor, wie wir annehmcn, gerade wie die Kindervermittelst eines durchbohrten Rohrs, wenn sie ein dünnes Häut-chen darüber spannen. Daher kommt es auch, daß die Sing-cikaden singen, sie haben nemkich mehr Wärme und unter demZwerchfell haben sie einen Einschnitt; dagegen fehlt dieser Ein-schnitt bei denen, welche nicht singen. Von den Blut enthalten-den Thieren, welche zwar eine Lunge haben, aber eine solche, diewenig Blut enthält und porös ist, können manche aus diesemGrund lange Zeit ohne Athmcu leben, weil die Lunge eine starkeHebung hat, da sie wenig Blut und Feuchtigkeit enthält; hierreicht die eigene Bewegung für geraume Zeit zur Abkühlung aus.Zuletzt aber halten sie es nicht mehr aus, sondern ersticken, wennsic keinen Athem bekommen, wie oben bemerkt worden ist; das Sich-verzchren nemlich, welches eben in dem Vergehen aus Mangelan Abkühlung besteht, heißt Ersticken, und wenn etwas auf dieseWeise zu Grunde geht, so sagen wir, es ersticke. Daß aber dieInsekten nicht athmen, ist schon früher gesagt worden, man sichtdieß aber auch deutlich an den kleinen Thieren, z. B. den Flie-gen und Bienen: im Feuchten nemlich tauchen diese erst nachlanger Zeit auf, wenn dasselbe nicht zu kalt oder zu heiß ist.Dagegen suchen ja die Thiere, welche eine geringere Kraft haben,häufiger zu athmen. Sie gehen aber zu Grund und „ersticken",wenn ihr Magen voll wird und die im Zwerchfell befindlicheFeuchtigkeit zu Grunde geht. Deßhalb können sie auch wiederansstchcn, wenn sie lange in der Asche gewesen sind. — Auchvon den im feuchten Element lebenden Thieren können die, welchekein Blut haben, länger in der Luft leben, als die, welche Bluthaben und das Wasser in sich nufnehmen, wie die Fische; weilsie nemlich wenig Wärme haben, so ist die Luft für lange Zeitzur Abkühlung hinreichend, wie z. B. bei den Weichschalthierenund den Polypen. Schließlich genügt dieß aber nicht mehr zumLeben, weil sie wenig Wärme haben; so leben auch viele Fischezwar auf dem Land, aber sie sind dabei ohne Bewegung undwerden erst gefunden, wenn man die Erde aufgräbt. Die Thiere