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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
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mungsorgans vorhanden ist; diese ncmlich hält nicht leicht inuemit der Bewegung, bis sie zu dem Gesuchten gelangt und sodie Bewegung auf den rechten Weg gekommen ist. Daher auchdie Gefühle des Zorns und der Furcht, wenn sie einmal eineBewegung hervorgerufen haben, trotz der Gegenbewegung nichtstille stehen, sondern auf denselben Gegenstand sich fortbewegen.Es ist bei dieser Nffektion wie bei Wörtern, Melodieen undSätzen, wenn diese in ungestümer Weise ausgesprochen werden;denn ohne daß man es will, und wenn man schon aufgehört hat,kommt Einen das Singen und Reden wieder an. Ucbrigenssind diejenigen, welche oben zu große Gliedmaßen haben, sowiedie Zwerghaften weniger zur Wiedererinnerung befähigt, als dievon entgegengesetzter Konstitution, weil sie am Wahrnehmungs-organ zu sehr beschwert sind und weil weder von Anfang an dieBewegungen beharren können, sondern sich auflösen, noch beimAkt der Wiedererinnernng die Bewegung gerade sortzugehen Pflegt.Ebenso fehlt es den ganz Jungen und den ganz Alten an Wie-dererinnerung, wegen der Bewegung; denn die einen sind starkim Wachsen, die andern stark im Abnehmen begriffen, und über-dieß sind die kleinen Kinder noch eine Art Zwerge, bis sic imAlter weiter vorgerückt sind.

Damit haben wir denn entwickelt erstens, was das Wesender Erinnerung und des Sich-erinnerns ist, und welches Organder Seele dazu verwendet wird, und zweitens was die Wieder-erinnerung ist, wie sie zu stände kommt und welche Ursachen ihrzu Grund liegen.