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haben; die einen nemlich sind zn feucht, die andern zu hart undtrocken, bei den Einen haftet deßhalb die Vorstellung nicht inder Seele, bei den Andern findet sie gar keinen Anhaltspunkt.— Sind nun dieß die Resultate, zu welchen eine Untersuchungdes Gedächtnisses, der Erinnerung fuhrt, so ist die weitere Frage,ob man sich erinnert an die Affektion oder an den Gegenstand,von welchem die Affektion ausgegangen ist? Wenn das letztere,so können wir uns nicht wohl an das Abwesende erinnern; wennaber jenes, wie kommt es, das; wir, während wir die Affektionempfinden, uns an das erinnern, das wir nicht währnehmen, andas Abwesende? Und wenn die Erinnerung zu vergleichen istmit einem Abdruck oder einem Gemälde in uns, warum wäredie Wahrnehmung eben hievon die Erinnerung an ein Anderes,anstatt an diesen Abdruck selbst? Denn der, welcher aktuell sicherinnert, faßt diese Affcktion in's Auge und nimmt diese wahr.Wie erinnert er sich nun an das nicht Gegenwärtige? So könntees wohl auch ein Sehen und Hören des nicht Gegenwärtigengeben. Vielleicht aber ist dieß in der That möglich und That-sache der Erfahrung? Wie nemlich das Gemälde einerseits einThier, andererseits ein Bild ist, — dieß beides ist Eins unddasselbe, das Sein jedoch ist bei beiden nicht dasselbe — undwie man es betrachten kann als Thier und als Bild, so mußman auch die in uns befindliche Vorstellung ausfassen einerseitsan und für sich als Anschauung, andererseits als Vorstellungvon etwas Anderem. Sofern sie an und für sich aufgefaßt wird,ist sie Anschauung oder Vorstellung, sofern sie Vorstellung einesAndern ist, ist sie gleichsam Bild und Erinnerung. Daher wenndie Bewegung hievon aktuell ist und die Seele es wahrnimmt,sofern es an und für sich ist, so scheint gleichsam ein Gedankeoder eine Vorstellung sich einzustellen; betrachtet sie es aber alsVorstellung eines Andern, so ist es, wie wenn man auf dem Ge-mälde den Gegenstand als Abbild anschaut, z. B. das Bild desKoriskos, ohne daß man den Koriskos gesehen hat. Wie hier derEindruck der Beschauung ein anderer ist, als wenn man dasgemalte Thier als Thier auffaßt, so ist in der Seele das einemaleigentlich nur ein Gedanke, das anderemal --- entsprechend dem