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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
Entstehung
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der Lehre von den Elementen bemerkt worden ist. Sofern nunetwas Feuer oder Wasser ist, ist es nicht dazu angethan, zuafficircn oder afficirt zu werden und dergleichen; sofern aber einGegensatz in einem Ding ist, in sofern afficirt es und wirdafficirt. Wie nun die, welche die Farben oder die Geschmäckeim Feuchten abspülen, dem Wasser die entsprechende Beschaffen-heit mittheilen, so wirkt auch die Natur auf das Trockene undErdige, und indem sie das Feuchte durch das Trockene und Erdigehindurchseiht und durch das Warme bewegt, theilt sie ihm irgendeine Beschaffenheit mit. Und dich ist nun der Geschmack: diedurch das genannte Trockene im -Feuchten entstehende Bestimmt-heit (Affektion), welche den potenziell vorhandenen Geschmackssinnzur Aktualität umsetzt; es wird nemlich das potenziell vorhandeneGeschmacksorgan in Aktualität versetzt; denn das Wahrnehmenoder Empfinden ist nicht dem Lernen, sondern dem Betrachtenparallel. Daß aber das Schmeckbare nicht allem Trockenen,sondern nur dem Nährenden zukommt als Bestimmtheit oderBeraubung, kann man daraus ersehen, das weder das Trockeneohne das Feuchte ist, noch das Feuchte ohne das Trockene: esist nemlich keines für sich eine Nahrung für die lebenden Wesen,sondern nur die Mischung. In der Nahrung selbst, welche dieThiere zu sich nehmen, ist das tastend Empfundene dasjenige,was Wachsthum und Abnahme hervorbringt; hievon ist dasGenossene Ursache, sofern es warm und kalt ist, dadurch wirdWachsthum und Abnahme hervorgebracht; nährend aber ist dasGenossene, sofern es Gegenstand des Geschmackssinnes ist, dennAlles nährt sich durch das Süße, mag dieses für sich sein odergemischt. Hierüber sind genauere Bestimmungen aufzustellen inder Lehre vom Werden, vorerst haben wir nur das Nöthigstezu berühren: die Wärme fördert die Nahrung und macht siefertig, sie zieht das Leichte au sich, während sie das Salzige undBittere wegen der Schwere zurücklüßt. Was nun in den äußerenKörpern bewirkt wird durch die äußere Wärme, dasselbe auch inder Natur der Thiere und Pflanzen; darum beruht die Ernäh-rung auf dem Süßen. Es vermischen sich aber die andern Ge-schmäcke mit der Nahrung aus dieselbe Weise, wie das Salzige