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oder auf der Oberfläche befindlichen Farben gilt, das gilt auchvon den gemischten; weßhalb aber die Arten der Farben begrenztsind und nicht unbegrenzt, ebenso die des Schalls und Geschmacks,davon wird später die Rede sein.
Wir haben nun gezeigt, was die Farbe ist und warum esviele Farben gibt; sodann über den Schall und die Stimme istschon in den Untersuchungen über die Seele die Rede gewesen;nunmehr haben wir zu sprechen vom Geruch und Geschmack.Beide Bezeichnungen bedeuten eigentlich Eine und dieselbe Affek-tiv», nur ist jedes von beiden wieder in einem andern Gegen-stand. Deutlicher für uns ist das Wesen der Geschmacksobjekleals das des Riechbaren. Der Grund dafür ist darin zu suchen,daß der Geruchssinn bei uns schwächer entwickelt ist als beiirgend einem andern Thier, ja auch schwächer als sonst einervon unser» eigenen Sinnen, während der Tastsinn besser orga-uisirt ist als bei den übrigen Thieren; der Geschmackssinn aberist eine Art Tastsinn. — Das Wasser nun soll seiner Naturnach ohne Geschmack sein: dann muß aber entweder das Wasserin sich selbst die Gattungen der Geschmacksobjekte in der Weisehaben, daß diese wegen der Kleinheit sich der Wahrnehmung sentziehen, — und dieß ist die Meinung des Empedokles —
in sich hat, ein anderes Wirkendes Ursache (des Geschmacks) sein, swobei man etwa an das Warme oder an die Sonne denken ?mag. Was nun die Ansicht des Empedokles betrifft, so ist das ;Falsche daran leicht zu erkennen: wir sehen ja, daß das Schmeck- :bare, der in den Objekten liegende Geschmack durch die Wärme .sich verändert, wenn die Fruchtkapseln weggenommen werden, m sder Sonne Zutritt zu verschaffen und wenn man sie dem Feuer i
Viertes Kapitel.
Vom Geschmack.
emiiepl, oas eine aus orezem, oas anoere aus zenem L.yeu yci-voraehen, — oder es muß, wenn das Wasser keinen Unterschied