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1. Mai
Herzog Heinrich verspricht den Herzogen Ernst und Wilhelm zur Belagerung von Wasserburgund Fricdberg mit Reisigen, Fussknechten und Kriegsmunition behilflich seyn. D. Landshut au St.Phil, und Jac. Tag. (Arrod.)
2. Mai
Andre Ilerleinsperger Vicztumb des Bisthums Passau quittirt dem Kästner Niklas Elsässer zuEbelspcrg eine für ihn daselbst bezahlte Zeche. G. zu Ebclsperg am Sambstag nach Philipyiund Jacobi.
3. Mai
Jorg Fraunberger der Aeltere zum Ilag, Pfleger zu Seherding, übernimmt anstatt des verstor-benen Peter Valkensteiner, der für Herzog Johanns von Hollanndt Stephann dem Seemann, Pfleger zuKirchperg, um 800 Ungerische Gulden gutgestanden war, diese Bürgschaft mit allen Pflichten. G. andes hl. Kreuz Tag, als es gefunden ward. (e. S )
4. Juni
Martinus, papa quintus, abbati monnsterii sancti Scbastiani in Ebersperg mandat, ut capellamsancti Johannis Spitel vulgariter nuneupnlam Salzeburgensis dioeeesis, cuius ius patronntus nobilis vir,Georgius Frawenberger, baro baroniae de Frawenberg, priori et conventui monasterii sancti Nicolaiin Ramsaw donare proposuit, eidein monnsterio in Ramsaw sua auetoritate incorporet. D. Rome npudSanctum Petrum ij Non. Junii Pontificatus nostri Anno Quinto,
5. Juni
Ulrcich Gumpprechf, vom Rath der Stadt Regenspurg als Pfleger auf die Veste Tumstaufl’ auf-genommen, gelobt, wesentlich und häuslich auf derselben zu sitzen, sie nebst aller Zugehörung treu-lich zu bewahren, auch auf urkundliche Weisung wieder ungesäumt auszuliefern; dagegen versprichtihm der Rath als jährlichen Sold 10 Pfd. reg. Pfg, Mitsiegler: Wigolais vom Hof, und Hanns derPoppenberger, Beide Söldner zu Regenspurg. G. des Freitags nach dem hl. Pfingsttag. (e. 3 S.)
15. Juni
Graf Rudolf von Montfort, Herr zu Rotenfeils, vertauscht dem vesten Ulrich von Haymenhofenzwei leibeigne Frauen gegen eine andere nebst Kindern, von welchen er sich jedoch deren TochterGret, Utz Züllenbüchlcr’s Weib vorbehält, und für letztere den Leibeigenen Hans Zweng, Tochter-mann der Müllerin zu Haslach hingibt. G. am St. Vits Tag des heiligen Märtyrers, (c. S.)
19. Juni
Ritter Chunrad von Ilaymenhoven bekennt von den 200 Reinischen Gulden, die ihm die Her-zoge Ernst und Wilhalm in Beyrn für seine Dienste schuldig sind, den aut den Herzog Ernst treffen-den Antheil von 100 Gulden erhalten zu haben. G. zu München am Freitag vor St. Johannscn Tagzur Sonn wende, (c. S.)
20. Juni
Jorg Frawnberger zum Hag der Aeltere bekennt, dass der Erzbischof Fiberhart zu Saltzburgseinen Forderungen wegen der Kosten und Schäden, die ihm zugegangen, als er, während er diePfleg zu Müldorf innegehabt, die Feste zu Rathmansdorf, Wernharten dem llaring, dem Feinde desErzbischofs, gehörig, genommen, genug gelhan habe. G. am Sambtztag vor sand Johannstag zeSunnwenndcn.