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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
Entstehung
Seite
373
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1421

30, Juli

16. Aug.

17. Aug.

3t. Aug.

6. Sept.

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Mertein von Eybe zu Sumerstorff und Caspar Morspeck zu Morspach. G. am Montag nach Sand Jacobstag des hailigen czwelfboten. (c. 4 Sig.)

Martinus papa quintus decano ecclesiae Constantiensis niandat, quatenus monasterio Campido-nensi contra praedonum, raptorum et invasorum audaciam efflcacis defensionis praesidio assistens nonpennittat, monasterium in personis et bonis suis a talibus inolestari et molestatores huiusmodi percensuram ecclcsiasticara compescat. D. Tibure iii kl, Augusti Pontillcatus Anno Quarto,

Schreiben des Dietrichs Herbeistadt, Hofmeisters des Bischofs Johann von Eichstatt an dieBitter des Herzogs Ludwig von Bayern, Grafens von Mortany, wornaeh sie alle ihre Raisige undDiener mit ihren Rüstungen zu Eichstatt in des Heinrich Boll Haus stellen möchten. G. Sambstagvor vnser frawenlag assumptionis. (c. S.)

Meister Rudolff, Erzpriester, Hans von Rot, beide Domherrn zu Augspurg, Fridrich der Burg-grafe und Görg der Ploss schlichten die Streitigkeiten zwischen Ilainrich Truchsess, Domprobst, Got-frid Harscher, Dechant, und dem Domkapitel zu Augspurg und Herrn Berchtold von Reichartzweil^Domherrn daselbst, einer- und Hans Willdrer, genannt Probst von Aitting, andererseits durch schieds-richterlichen Spruch also: der Domprobst soll dem Willdrer den Zapfen zu Aittingen auf 5 Jahrelassen, dieser jährlich 8 fl. Rinisch dafür zahlen und mit der Probstei zu Aittingen nichts zu schaffenhaben. . Auch soll der Willdrer fünf Jahre lang des Domkapitels Diener sein mit einem reisigenPferd und dafür vom Kapitel jährlich 30 11. Rinisch erhalten etc. G. an dem nehsten Suntag nachvnser frawen tag assumpcionis zu der krüterweihin. (c. 3 S.)

Cunrat von Hartheim, Ritter, bekennt, dass ihm Johannes, Bischof zu Wirtzpurg ein Dritthei 1an dem Schlosse Wyelberg, und dazu den halben Zoll zu Vlsenheym und zum llamelstege mit Zu-gehörungen in Amtmannsweise auf die Dauer von 8 Jahren übergeben und verschrieben, auch erlaubthabe, 600 fl. rhn, darein verbauen zu dürfen, ihm dabei aber befohlen worden sey, den vom Bischöfemit Erckinger von Sawnssheim, Ritter, und Erckinger von Sawnssheim zu Cottenheim geschlossenenBurgfrieden zu halten. G. am Suntag vor S. Egidien tag. (c. 1 S.J

Fridrich, Marggraf zu Brandenburg, des hl. rüm. Reiches Erzkammerer und BurggrafzuNüremberg, und Johanns, Pfalzgraf bei Rein und Herzog in Beyern, welche die Herrschaft undSchloss Parckstein und Weyden, deren Eigenschaft der Krone zu Beheime zugehört, mit dem Schwertegewonnen und in ihre Gewalt gebracht haben, geloben sich, diese Herrschaften gemeinschaftlich zugleichen Theilen inne zu haben und zu niessen, so dass keiner hinter dem andern Vortheil suchegegen ihren gnädigen Herrn, König Sigmunden, sondern Beide mit einander arbeiten, Herrschaft undSchlösser noch mehr zu ihren Händen zu bringen und zu befestigen, wie sich das immer beimKönige erwirken lässt, es sei mit Verschreibung einer Summe Geldes, oder mit andern Gnaden.G. zum Parckstein am Freitag vor u. 1. Frauen Tag Nativitatis, als sie dasselbe Schloss gewannenI und einnahmen. (c. 2 S.)