Druckschrift 
12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
Entstehung
Seite
344
Einzelbild herunterladen
 

344

1420

deren Erfahrung und der Iteichung des Lämmerzehents durch das Merthcil in diesem P.farren soll e«ungefähr aufgenommen und gehalten werden doch unbeschadet der Briefe, die etwa die von Ler-steten von Ilerman von Ebrach aufbrächten und anders lauten dürften, als die bisher vorgcbrachten,G. zu Swobach am Sambstag vor als man in der heiligen Kirchen singet Quasimodogeniti.

14. April

Die Gebrüder Sigmund und Haubt zu Bappcnhaim, des heiligen Reiches Erbmarschälle eignender. Frau Anna von Rechenberg, Abtissin des Klosters zu St. Walpurg in Eystet, und dem Conventdaselbst den Antheil des grossen und kleinen Zehents zu Iloltzingen, der von ihnen zu Lehen gingund den dieselben von Caspar dem Spalter, Bürger zu Nürmberg, und Agnes, dessen Hausfrau,gekauft hatten. G. des nächsten Sonntags nach dem heiligen Ostertag. (c 2 S.)

17. April

Hermann Bischof zu Freysing verpflichtet sich, den Ulrich Waldegker seinen Pfleger zu Olten-burg, welcher ihm zur Lösung der Herrschaft Purkrain vom Lucas Frawnbergcr 700 Gulden geliehenhat, von dieser Pflege nicht zu entsetzen bevor er demselben erwähnte 700 Gulden bezahlt hat undjährlich 22 Pfund Pfenning zur Purkhut zu reichen. G. am Miüchen nach Quasimodogeniti.

»>

Vor Ludwig Schenk aus der Aw Ritter und Ludwig des Jüngern, Herzogs in Bairn, Land-richter zu Graispach und zu Ilnchstett, als er auf der Lnndschranne zu Meilnhart mit C'hunrat vomStain zu Ronspcrg, Ritter Wilhalin Hutinger, Lutz Schenk ctc. zu Gericht gesessen, erschien Frid-rich Pflantz Domherr zu Eystett als Bevollmächtigter des Bischofs Johannsen zu Eystett mit einemVidimus des Ilofgerichts des Römischen Königs Sigmund, worin alle Uriheile, Erkenntnisse undgerichtliche Verhandlungen des Landgerichts Graispach als ungiltig, und letzteres selbst als aufge-hoben, erklärt werden, wornach Hainrich Preller Vogt zu Graispach von Amts und Landgerichts wegendurch seinen Vorsprechen Ulrich Riedrer, erwiedert, dass gemäss rechtskräftigen Urtheils die Gerichts-barkeit über Schloss, Leut und Gut des Stiftes Eystclt seit alten Zeiten dem Landlgericht Graispachzustehe, die Herrschaft Graispach ein Glied des Reiches, und dem Vater Ludwig des Jüngern, Her-zogs in Bairn, von dem Römischen König Sigmund als ein rechtes Lehen mit allen Privilegien undFreiheiten er!heilt worden sey. Um den Gehorsam gegen König Sigmund nicht hintanzusetzen,erkennt obiger Vogt zu Recht, dass Klage und richterliches Erkenntniss bis zum nächsten Gerichtder Landschranne zum Slauflenhart verschoben werden soll. G. am IVliltichen vor Sant Jorgentag. (c. Sig.)

20. April

Frau Kathcrina, Engelharts von Mur sei. Wittwe, verkauft Wollten von Grafencgk, ihrem Sohn,all ihr väterliches und mütterliches Erbe zu Weyssingen um ein jährliches Leibgeding von 15 Pfundytalliger Haller. Mitsiegler: Andres Früstinger und Kraft Türlacher. Taidinger: Hanns, Dechant zuHöchsteten, Herr Ilanns der Rup, Frühmesscr daselbst, und Franciss und Lorentz vom Stain, Gebrüder,G. am Samsstag vor sant Jorgen tag des htyligen Martrers. (c. 3 S.)

23. April

Hans Schmelczbach, der Fischer Zunftmaister, die Eilf und die gesammte Fischerzunftbeschliessen einhellig, dass jeglicher Zunftmaister gemeiner Zunft einbringen und einsammeln soll