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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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Pfolenhofer und Erhärt Reich, alle Bürger zu Regenspurg. G. des Montags nach St. Marteins Tagdes heiligen Bischofs.

15. Nov.

Änshaim, Bischof zu Augsburg, welchem von dem in Costenz beym heiligen Coneilio befind-lichen llofgcricht die Tiidigung eines Streits zwischen dem Abt Johann zu Uttenburcn und den zuseinem Gotteshaus gehörigen armen Leuten überwiesen wurde, entscheidet auf fünfzehn Jahre giltig,dass ein dem Gotteshaus eigenes und daselbst sesshaftes Kind seinen Vater und seine Mutter erbensoll. Es sollen also auch ein Bruder seinen Bruder und eine .Schwester ihre Schwester und ingleichen*hre Kinder einander erben, wenn sie liinder dem Gotteshaus eigen sitzen, und ihm unterthänig sind.Wären auch solche Nacherben und Freunde vom Gotteshaus gezogen, sollen sie doch, wenn sicwieder hinter dasselbe ziehen, auch erben können. Wenn ein Mann oder eine Frau mit Tod abgienge,die dem Gotteshaus eigen wären, und der andere Theil einer andern Herrschaft zugehörte, mit den-selben soll das Gotteshaus von Mannen und von Frauen seinen Theil nehmen. G. in vnser vesteFüssen an Mittwoch vor sannd Eisbeten tag, (c. 6 S.)

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Agnes, Erenfrids von Seckendorff seligen Wittib, quittirt'die Bürgermeister, den Rath und dieBurger der Stadt Nureinberg über die jährliche Steuer von 2000 fl., welche sie am nächst vergangenensant Merteinstag dem römischen König Sigmund zu entrichten schuldig waren. Siegler: Fridrich vonSeckendorff, Ritter und Vlrich Haller der Ellter. G. am Mitwochen nach sant Merteinstag. (c. 2 S.)

19. Nov.

Heinrich Pfallenczgraue bei Rhein und Herzog in Bayern verleiht dem Ritter Seicz Torringer,seinem Marschalk, das Fischlehen und Wasser zu Sweiber, in dem Gericht bei der Rot gelegen, dasvrbar ist auf den Kasten zu Pfarrkirchen, mit allem Zubehör, gegen 2 Pfunt Pfenning jährlicherReichung. D. Burghausen an St. Elspet. (c. S.)

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Herzog Ludwig bestätiget den Bürgern der Stadt Rotemberg verschiedene, ihnen von seinemAhnherrn, Kaiser Ludwig gegebenen Briefe. D. Rotemberg cod. d.

»0, Nov.

Johanns Bischoff zu Eystet appellirt an den Römischen König Sigmund gegen die Ritter Lud-wig Sehenek aus der Aw, Arnold von Karner, und Hans von llawsen, Richter zu Grayspacli, welchegenannter Bischof und alle feine und seines Stifts Städte, Festen, Dörfer, Güter, die in der Graf-schaft Grayspacli liegen, nach Begchrung IJainrich Prellers, Verweser des Herzogs Ludwig oderseines Sohns, des Grafen von Grayspacli, vor genanntes Landgericht geladen haben. G. amZweinczigsten Tag mensis nouembris. (Copia simplex lusrumenti notariatus.)

*5. Nov.

Bürgermeister und Rath der Stadt Landsberg vergleichen sich mit dem Kloster Wessobrunhinsichtlich des Präsentations-Rechts bey Besetzung der gestifteten Messen in ihrer Pfarrkirche. G, anSt. Katharinentag.

*7. Nor.

Vlrich, Herzog zu Teggk, bestätiget der Stadt Mindlhain einige vom Römischen König Sig-mund erlangte Gnaden und Briefe und einige andere die Polizei und Rechtsverhältnisse zu Mindlhain

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