328
14191. Nov.
5 )
»
»
6. Nov.
13. Nov.
Vor demselben macht Chunz Rett von Hochstett als Kundsehaftsmann die eidliche Aussage,dass die Landschranne zu Rienshofen allweg gen Hochstett gehört habe, und als der von Oetingendiese Schranne einsmals besessen, darum habe der von Tegk das Kesseltal verbrennt. D. ib. eteod, d, (c. S.)
Vor demselben macht Ilaintz Vogel von Zurten die eidliche Aussage, dass die Landschrannezu Rienshofen alhveg gen Hochstetten gehört habe. D. ib. et eod. d.
Vor demselben macht Utz Rusch von Mersslingen die eidliche Aussage dass man vorzeitenainen Zugriff ton hett zu Mersslingen und zu Glahen, da haben dy Iliiln nach helffen eylen vonLandgerichts wegen. D. ib. et eod. d. (c. S.)
Vor demselben erklärt Haintz Krafft von Glahen eidlich, dass der Wildbann der Herrschaft zuHochstett bis nach der Rennstrass hinauf gehen solle. D. ib. et eod. d. (c. S.)
Vor demselben macht Hans Bair von Plinthain als Kundschaftsmann die eidliche Aussage, dassder Herzog von Teck und die Herrschaft von Bairn denen von Oetingen allweg gewert haben, andem Langenhart zu jagen. D. ib. et eod. d. (c. S.j
Niclos von Dobrabitz, von Herzog Heinreich in Bayern aus der Gefangenschaft entlassen,gelobt Urfehde, und will, so lange derselbe mit Herzog Ludwig sich nicht verglichen habe, gegenihn keine Dienste nehmen. Mitsiegler: der Bruder des Obigen, Martein von Dobrabitz. G. am St.Leonhardts Tag. (c. 2 S.)
Die Gebrüder Ernst und Wilhalm, Herzoge in Bayern, verpfänden dem Rath und der Bürger -1schaft zu Regenspurg das Schultheissen-Amt sammt dem Friedensgericht und dem Kameramt daselbst,,wie selbe solches schon früher von ihren Vettern, dem Markgrafen Ludweig von Brandeburg, denHerzogen Steffan und Friderich, ihrem Vater, Herzog Johanns sei., und von ihnen selbst besessenhatten, ferner ihren Werd zu Regenspurg in der Tunau oberhalb der steinernen Brücke, den die;Pfandnehmer von Caspar llertenberger zu llaiisperg eingelöst, und ihre Vorstadt und Vogtei zuRegenspurg jenseits der Tunaubrücke mit aller Zugehörung, alles zusammen um 110(10 neue ungerischeGulden. Sie wollen die Pfandschaft in den vom nächsten Lichtmesstag kommenden 15 Jahren nichtablnsen, sollen aber nach dieser Zeit alljährlich in den nächten 11 Tagen vor oder nach Lichtmessivolle Freiheit haben, die Pfänder um obige Summe wieder einzulösen. Wenn die Pfandschaft, ver-loren gienge, so wollen sie der Stadt zur Wiedergewinnung derselben behilflich sein und überhaupt 1bezüglich derselben allen Schutz angedeihen lassen, auch sollen alle in der Vorstadt vorkomtnendeKlagen und gerichtliche Verhandlungen von den Richtern der Stadt selbst entschieden werden. Tai-dinger: Herr Johanns, Probst zu llmünster, Ulrich Tachauer, der Herzoge Pfleger zu Vohburg, PaulsAeresinger, alle drei Räthe der Herzoge, Leupold Gumpreeht, Stadtkamerer, Martein Probst, Hanns