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17. Juni
18, Juni
SO, Juni
21, Juni
87, Juni
29. Juni
die Sachen definitiv entschieden werden sollen. Auch will er die Neuerungen, die er in den Klösternder Herzoge Ernst und Wilhalm nach seines Vaters Tod gemacht hatte, sogleich abstellcn. G. zuNiirmberg am Freitag nach Unsers Herrn Fronleichnams Tag. (c. S. und dem Handzeichen des Herzogs.)
Benfz Steinbrecher, Bürger zu Kempten, erkennt als gemainer Mann in der Streitsache zwischenFridrich von Loubenberg, Abte zu Kempten, und dem Ritter Cuonrat von Schcllenberg, betreffend dieBesetzung der Taferre und des Tanzes zu der Strass, dass Letzterer die bessere Kuntschaft habe.Mitsiegler und Zusätze: Hanns Stumpp, Miinzmaister des Gotteshauses zu Kempten, und Hanns Wer-maister, Bürger daselbst. G. an dem nächsten Samsstag vor sant Johanns Tage zu Sunwenden,(c. 3 Sig.)
Ludwig Herzog in Beyern und Graf zu Mortain , und Johanns, Herzog in Beyern, übertragendie zwischen Datum des Briefes und den nächsten Weihnächten vorzunehmende Entscheidung ihrergegenseitigen Ansprüche und Foderungen ihrem Oheim, Herrn Johanns, Burggrafen zu Nürenberg,als Obmann, und geloben, alles das, was derselbe durch gütlichen Vergleich oder richterlichen Aus-spruch festsetze und entscheide, als verbindend anzuerkennen und zu befolgen. Schliesslich bekenntBurggraf Johanns, dass er das ihm übertragene Schiedsrichteramt übernehmen wolle. Mitsiegler:der obgenannte Burggraf, Herr Johanns, Bischof zu Wirtzburg, und Ernst und Wilhalm, Herzoge inBeyern. G. zu Nüremberg am Sonntag vor St. Johanns Tag zur Sonnwende.
Ilerman Trugsäzz empfängt von den Herzogen Ernst und Wilhalm in Beyrn all sein Guthaben,das ihm dieselben oder deren Vater, Herzog Joharis sei., schuldig waren, und quittirt hierüber. G. zuNüremberg des nächsten Eritags nach Gottsleichnamtag. (c. S.)
Ratzko von Janowitz reversirt über geschehene Berichtigung mit Herrn Johann Pfalzgrafenbey Rhein und seinen Landen und Leuten und namentlich mit Hanns den Satzenhofer zum Frawnsteinum vergangene Sprüch und Sachen und schliesst ein Friedensbündniss mit gedachtem Pfalzgrafen auffünf Jahre. G. an sand Johanns tag zu Sonbenten.
Peter der Ekker zu Saldenburg und seine Hausfrau bekennen, dass sie ihrer Schwägerin, derehrbaren Frau Elspet der Egkerin, ihres Bruders Weinrnar des Egker sei. Wittwc, 1200 ungerischeGulden und Ducaten schuldig seien, und selbe zu Regenspurg oder Straubing am nächsten Lichtmess-tag bezahlen wollen. Bürgen und Mitsiegler: die weisen vesten Ritter, Fridrich Auer zu Prennberg,Hainrich Puchberger zu Neunpuchberg, Gorg Puchperger zu Wintzer und Oswald Lengfelder zuWelchenberg. G. am Erichtag nach St. Johannstag zur Sonnwende.
Ludweig Pfalzgraf bey Rhein des h. römischen Reiches Erztruchsess, Herzog in Bayern, dannJohann, Ernst, Wilhelm und Heinrich Herzoge in Bayern, Friedrich Markgraf zu Brandenburg undBurggraf zu Nurmberg, Johann Bischof zu Eystctcn und Albreeht Bischof zu Regensburg schliessenein gegenseitiges Schutzbündnis gegen Ludweig Pfalzgraf bey Rhein, Herzog in Bayern, Graf zu
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