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14198. Jan,
9. Jan.
10, Jan.
Sigmund, römischer König, verstattet und erlaubt seinem Oheime und Kurfürsten Fridrich,Markgrafen zu Brandenburg, des heiligen römischen Reichs Erzkammcrer und Burggrafen zu Nurem-berg, die Münze, oder das Münzmeisteramt zu Nuremberg, das an Herdegen Pfaltzncr, Burger daselbst,von seinen Vorfahren an dem Reich verpfändet ist, für 4000 11. auszulösen, und in all der Masse,als genannter Pfaltzner solches inne gehabt, zu gebrauchen. G. zu Passaw, am nächsten Suntagnach der heiliger dreier Könige tag. (c. S )
Johanns, Abt zu Kaisshein, und Hanns von Büttendorff, Abgeordneter des Markgrafen Friderichzu Brandenburg und Burggrafen zu Nürnberg, erscheinen auf der Landschrannne zu Meylnhart inder Herrschaft Grayspach vor dem Ritter, Herrn Arnold von Karner, Landrichter daselbst, Lutz Schenkzu Schweinisbiund, Wilhalm Hüttinger, Andres Früstinger, Ulrich Wieland, Hans Ylchsdorffer, Wil-halm Plast, Hans von Althein, Eberhart Türheimer, Heinrich Waller und Ulrich ITawsner, und weisennach, wie das Kloster zu Kaisshein von Päbstcn, Kaisern und Königen gefreit sei und vor keinanderes Gericht denn das kaiserliche Ilofgericht, und namentlich nicht vor das Landgericht zu Grays-pach, gezogen werden dürfe; wogegen Jorg Gumpenberger, Pfleger zu Grayspach und Hofmeisterdes jungen Herzogs Ludwig in Beyrn, durch seinen Urtheiler, Wilhalm Iluttinger verlangt, dass mangegenüber dem Abt und Kloster zu Kaisshein auch auf die Freiheiten und Rechte seines Herrn, desHerzogs Ludwig, Rücksicht nehme; und dieses Verlangen wird von Gerichtswegen zulässig erklärtund die Competenz des Landgerichts zu Grayspach gegen den Abt anerkannt, dagegen appellirt dieseran den Römischen König und lässt über diese Verhandlung durch die Notare, Conrad IIuopp vonBopphingen und Heinrich Döekler von Nördlingen, Abschriften verfassen. Zeugen: Sitz Marschalkzu Oberndorff, Hans Büttendorffer, Jacob Vetzer nnd Wilwold Waler. G, an dem Newnden tag desMonads Jenner, (c, 2 sign, not.)
Johannes, episcopus Herbipolensis, ecclesiam parochialem Onolspacensem decanatui ibidem itaunit, ut decanus cedente vel decedente Fricderico de Maspach, rectore sive vicario hujus parocliiae,eam licite apprehenderc, de ejus reditibus vero sive proventibus, a capitulo ecclesiae Onolspacensisprout hactenus percipiendis, nil percipere possit vel exigere, sed praebenda sua, quam tanquam cano-nicus liabuit, contentus sit, insuperque aliam ratione decanatus et ecclesiae paroehialis habeat praeben-dam, teneaturve perpetuis temporibus capellanum sive vicarium in ipsa ecclesia parochiali rcsidentiamfacientem personalem ad curam animarum ibidem gerendam habere, qui omnes et singulos reditus,oblationes et obventiones habeat et percipiat, quas vicarii perpetui exigere et percipere consueverint,a decano vero cum consensu capituli vel majoris partis ejus singulis annis deponi removerive et alioidoneo commutari possit. D. Herbipoli, die Martis decimo mensis Januarii. (c. S.)
Ulreich der Swaigär, von Peter dem Maller, Schultheiss zu Regenspurg, mit Wissen des Rathesdaselbst als Amtmann aufgenommen, gelobt eidlich Treue und Gehorsam, unpartheiisch Recht zusprechen, keinem Fremden gegen die Stadt oder deren Bürgerschaft das Wort zu reden, und soll zujeder Zeit verabschiedet werden können. Siegler: Erhärt auf Tunau, Probst zu Regenspurg. G. desEritags nach St, Erharts Tag des heiligen Rischofs.
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