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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
Entstehung
Seite
298
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1418

16. Oct.

Derselbe gebietet den Bürgermeistern und dem Rnihe der Stadt Nüremberg die jährliche Steuervon zweytauscnd Gulden, welche in den künftigen zwey Jahren auf S. Martins Tag fällig werdenwird, dem Bitter Erenfrid von Seckendorf, seinem Rathc, und Agnes, dessen Hausfrau zu entrichten,D. ib. an sant Gallentag.

21. Oct.

Heinnrich Herzog in Bayern, gibt Sweigker dem Jungen von Gundelfingen die Veste Wolfsteinauf der Yser, welche derselbe mit seinem Willen von Hansen dem Tawtenchofer uiu 100 Guldentucaten und neu vngerisch gelost hat, zu Leibgeding, so dass nach seinem Tode seine Erben nurauf die Summe von 100 Gulden Anspruch zu machen haben. G. zu Burckhausen an frei tag nachSannd Gallentag.

30. Oct.

Sigmund römischer Kunig verleiht dem Dietrich von Sfauff zu Ernfels den Bann und das Hals-gericht zu Ernfels, den Kunigshof in der Offnaw und alle Lehen welche des genannten von ErnfelsVorfahren vom Reiche empfangen haben. G. zu Regenspurg des Suntags vor Allerheiligen Tag. (c. S.)

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Derselbe befiehlt der Stadt Lyndow, dass sie die gewöhnliche, ein Jahr nach dem nächstenSt. Martinstag fällige und ihm jährlich schuldige Steuer von 200 Pfund Häller dem strengen Kitter,Ilerman von Breytenstein, bezahle, worüber er sie zur rechten Zeit zu quittiren verspricht. D. ibid.et eod. d. (c. S.)

1. Nov.

Martinus Papa V. abbati monasterii Mellicensis et Tronimario ac Murrbaccnsis domorum prioribusSaneti Benedicti nec non Carthusiensis Ordinum Pataviensis Diocesis visitationem monasteriorum SanctiBenedicti et S. Augustini in Austria sitorum committit et iis plenam dat faeultatem personas ibidemet eorum excessus et crimina juxta constitutiones et instituta poenis condignis perstringendi, nec noncontradictores et rebelles per censuram ecclesiasticam ac alia opportuna remidia compescendi. D. MantueCalendis Novembris Pontificatus anno primo. fCopia Simplex.)

3. Nov.

Johanns Herzog in Bairn etc,, Hofrichter des römischen Königs Sigmund, bestätiget den Inhalteines zu Wollenezach an Mittielien vor Goczleichnams tag 1413 ausgefertigten Briefes, in welchemRudolf der Preysinger, Ritter, und Rudolf Preysinger, sein Sohn, zu Wollenezach, bekennen, dass ibrSchwager Ortolf der Layminger zu Vorchtenekk, die um 2000 ungerische Gulden versetzte HerrschaftRotenekk, von ihren Muhmen Margreten der Laymingerinn und Elspeten, ihrer Schwester, Chunraddes Preysingers seligen Töchter, eigelöset hat, mit dem Beding, dass diese Herrschaft dem Laymingerverfallen seyn sollte, wenn die Preysinger selbe von nächstkünftigen Sunwenden an über ein Jahrnicht wiedergelöst hätten. G. zu Regenspurg dez nächsten Donrstags nach aller heiligen tag. (e. S.)

iO. Nov.

Ernst und Wilhalm Herzoge in Beyrn, welchen die Tumherren zu Eystet vorgebracht haben,wie öfters wegen Ansprüchen an ihren Bischof oder an einzelne Personen ihres Capitels auf dieGüter welche zu ihren gemeinen Pfründen gehören, an der Landschranne zu Vohburg geklagt werde,