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141823. Febr,
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25. Febr.
Vor Sigmund römischen Kunig klagt am Gericht zu Costentz in dem Kloster zu den AugustinernTeseres Frawnhofer hinsichtlich der Feste Kürnstein, Avelche ihm von Herzog Ludwigs Vater, demseligen Herzog Stephan, wegen einer Schuld von loOQ Gulden in Pfandes Weise überlassen wordensey, dass ihn Herzog Ludwig dieser Veste mit Gewalt entsetzt und gegen den Inhalt des letztenUrtheilbriefes noch nicht wieder eingesetzt habe. Dieses verantwortet Herzog Ludwig, dass er seinenAmtleuten geschrieben habe, dem Theseres Frawnhofer nach Laut des letzten Urtheilbriefes in dreyvierzehn Tagen die Feste Kürnstein wieder zu übergeben, Theseres Frawnhofer habe aber dieseWiedereinsetzung nicht verlangt, was durch Ott Ebser, Pfleger zu Kufstein, Friedrich ReichertshcimerPfleger zu Wasserburg, Friedrich Vink Pfleger zum Kürnstein, sowie auch durch den Rath zu Kuf-stein und Lenhart Tichtel Pfarrer zu Seel offenen Schreiber bezeugt werde. Darauf spricht dergenannte Teseres, es stehe nicht in dem Urtheilsbriefe, dass er diese Wiedereinsetzung verlangensolle. Es urtheilen demnach die Fürsten die an dem Gericht sitzen, Ludwig Patriarch zu Agley,Johann Erzbischof zu Riege, Jorg zu Trient, Johann zu Worms, Johann zu Chure, Johann zu Lubus,Albreeht zu Regenspurg und Johann zu Brandenburg, Bischöfe, dann Friedrich Marggraf zu Branden-burg, dass Herzog Ludwig den Teseres Frawnhofer in dreyen vierzehn Tagen nach Inhalt des vor-erwähnten Urtheilbriefes und der Pfandbriefe wieder in die Feste Kürnstein einsetzen soll, dass aberTeseres Frawnhofer für die ihm wegen seiner Säumung zugegangenen Schäden keine Foderung zumachen habe. G. zu Costenz an Matliie Abend.
Sigmund, römischer König, erklärt Contz Truchsess vom Holnstein, Dietrich von Haslach undDietz von Haslach, dessen Sohn, Nickel Lang und Nickel Erhärt in die Acht des Reichs, weil sie auferhobene Klage Sebolt Grabners, Bürgers zu Nürnberg, und dreymalige Vorladung nicht beym kaiser-lichen Hofgerichte erschienen, und sich weder verantwortet, noch verantworten haben lassen. G. zuCostentz an sant Mathie des heiligen Zwelfboten Abend, (c. S.)
Derselbe befiehlt Ludwig dem Jüngern, Herzog in Beyern und Graf zu Mortey, den Abt undConvent und das Kloster zu Kaysshaim, die unter seinem und des Reichs unmittelbaren Schutz stünden,in keiner Weise mit Steuern und andern Anfoderungen zu belästigen sondern bei ihren Freiheiten zubeschirmen. D. ib. et eod. d,
Thomas de Berengeriis, legum doctor, Canonicus Cameracensis, Papae Martini capellanus,specialiter deputatus Ilildpoldum de Frawenberg de Prun armigerum Ratisponensis diocesis, qui Albertumepiscopum Ratisponensem ralione fidejussionis pro dicto Frawenberg Judaeo cuidam Josman vocalopro 138 llorenis praestitae, non solum non liberavit sed in oppositione perseverans quinquies in judiciumvocatus non comparuit excommunicat atque mandat, ut liaec excoinmunicatio in omnibus ecclesiis diocesisRatisponensis singulis diebus dominicis et festivis pronuntietur. D, vicesiina terlia mensis Februarii.(Instrumentum notariatus c. Sig.)
Fridrich Burggrafe zu Nuremberg, bescheint den Empfang von 1100 fl., welche ihm HeinrichPermuter, Burger des Raths -zu Rotemburg, Namens der 5 Reichsstädte Rotemburg, Nördlingen,