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6. Sept.
8. Sept.
10. Sept.
19. Sept.
20. Sept.
25. Sept.
27. Sept.
Wilhelm Chamerberger zu Hilkershausen verschreibt seiner Hausfrau Anne, Seytz Marschalksvon Donersperg Tochter, 200 ungerisehe Gulden als Morgengabe, auf Hilkershausen und auf seinganzes Vermögen. Mitsiegler: sein Oheim Rudolf der Preisinger der Jüngere zu Wolltzach. Zeugen:Ilainreich Häberger, Landschreiber zu Ingolstat und in Obern-Payrn, und Uainreich Mair, Zöllner zuIngolstat. G. am St. Manngen Tag. (c, 2 S.)
Coram Johanne, abbate monasterii Petri domus extra muros constantienses, Symon, abbas mona-sterii de Ebersperg, Bavariae ducem Ludovicum, procuratorem suum apud Sigismundum imperatoremejusque vicesgerentem solempniter ordinat. D. Constancie, die Mercurii, octava mensis Septembris, inambitu dicti monasterii. (c, S.)
Der Abt Peter zu Salmanswilcr und der ganze Convent, denen weiland Kaiser Ludwig, dannHerzog Stephan und andere Vorvordern derselben erlaubt haben, jährlich nach Weihnachten 112 PutschenSalz, deren jede 14 nackende Fuder enthält, zoll- und mautfrei durch deren Land zn führen, wogegensie für aller Herrn von Bayern Seele täglich in ihrem Gotteshause eine Messe von der Zeit an voll-brachten, als obiger Herzog Stephan dieselbe stiftete, geloben auch für Herzog Ludwig und dessenGemahlinn Anna von Burban, da ihnen derselbe obige Freiheit bestätigte, diese Messe mit Collectund Gedächtniss zu begehen, sowie aller bayerischen Fürsten und Fürstinnen in ihrem Capitel zugedenken. G. zu Costentz an dem nächsten Freitag nach dem geburtlichen Tag unser Frauen, (c. S.)
Conrad Abt und der Convent des Klosters zu Enstorf geloben dem Herzog Ludwig in Bayern, dasssie für die Eigenmachung ihres von Hans Kästner erkauften bisher an die Herrschaft in Bayern lehenbargewesenen Fischwassers zu Teuern täglich nach der Vesper ein Antiphon und eine Collecte singen,und alle vier Quatember eine Vigil und Seelmesse zum Heil der Seelen des Herzogs Ludwig undseiner Altfordern und Erben halten wollen. G. Sonntag vor sand Hayineran tag,
Sigmund, römischer König, erlaubt Fridrich von Seckendorf, Ritter, aus dem Dorfe Hipoltzstaineinen Markt zu machen, der gleiche Rechte haben solle, wie andere Märkte, solchen zu beveslnen,auch einen Wochenmarkt und einen oder zwey Jahrmärkte dahin zu legen. G. zu Costenz an santMatheus des heiligen Zwelfbotten und Evangelisten Abend.
Arnold von Seckendorf, Ritter Aberdar genannt, sagt dem Dechant und Capitel des Stifts zuOnolspach die Pflegnuss und das Amt ihres Dorfes zu Ottenhofen auf. G. am Samstag vor santMichelstag. (c. S.)
Herzog Ludwig Graf von Mortani bekent, dass er die ihm vom Hochstift Regensburg verpfändeteVeste Hohenburg auf dem Nordgau wieder lösen zu lassen schuldig sey und dass an dem Pfand-Schilling von 7500 fl, bereits 2000 fl. abgezahlt wurden. G. zu Costenz an Montag vor sandMichels tag.