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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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7 . Juli

11. Juli

12. Juli

jeder der benannten Personen am Charfreitag ein Viertel Wein, damit sie zu der Metten eine Vigilim Chor lesen, am Gottsleichnam Tag zwei Trinkchen Wein, damit sie die Prozession mit dem hlSakrament ordentlich halten, am achten Tag U. L. F. Schicdung ebensoviel Wein, damit sie das Amtmit einander singen, und am Allerseelentag ebenfalls zwei Trinkchen Wein, damit sie im Chor Vigillesen, ein Seelenamt singen und jeder Caplan Mess lese, zu der gewöhnlichen Pfründe verabreichenund am Allerseelentag ein Schaffe! Korn zu Brod fiir die Armen backen lassen sollen, und vermachtihr frei eignes Gut, genannt Oberninosen im DorfTner Gericht, wie sie solches von ihrem Bruder,Conrat dem Hampersdorffer sei., üherkommon hatte, zu einem Jahrtag. G. am St. Ulreichs Tag. ( c . S,)

Ruprecht der ältere, Pfalzgraf bei Rein, bestätiget die von dem Römischen Kaiser Iiarel denLandgrafen Vlricli und Johann zum Luchtenberg ertheilten Rechte, Erze zu bauen und zu graben.G. zue Heidelberg des Mittwoches vor sand Margarethen tage der heiligen Jungfrawen.

Johannes, Bischof zu Wirczpurg, verstattet dem Spitale zu Yphouen und dessen Verweser obder Armuth und Xuth der armen und siechen Menschen in diesem Spitale, den Stiftsliof zu Bernheim,von Ilarünut Fuchs von Dornheim, Ritter, für 500 fl. cinzulüsen, welchem er vom Bischöfe Gerhartverpfändet war, und macht sich verbindlich, bey der Wicderlösung nicht nur diese 500 fl., sondernaucli die 120 11., welche Jorg von Sawnsheim und llerman Ivösslin von dem Spitale an des BischofsSchuld bezahlt erhielt, wieder zu erstatten. G. zu Wirczpurg am Sontag nach S. Kylians Tag. (c. S.)

Fridrich, Marggraue zu Brandenburg, bestätiget die von seinem Vater, Burggrafen Fridrichseligen, mit Willen des Bischofs zu Eystet und unter Mitwirkung des Pfarrers Heinrich Staffelsteinerzu Ottensoss geschehene Stiftung einer ewigen Messe in der Schlosskapclle zu Schönwerk und ordnetmit Zustimmung der Priorin und des Convents zu Engeltal, als Mitlebenherrin der Pfarrkirche zuOttensoss, sowie des Pfarrers und der Gemeinde daselbst an: gedachter Pfarrer solle an jedem drittenSonntage, am zweiten Weihnachts-, Oster- und Pflngstlage, am S. Jakobstage, an welchem die Capellegevveibet ist, und am Marcustage, da man mit dem Kreutze geht, in erwähnter Capelle Messe lesen,auch alle Freytage und in der Fasten alle Dienstage und Freytage in derselben Beicht hören etc,G. am nechsten Suntag nach sant Wiiboitstag des heiligen Bischoffs. (c. 2 S.)

Jacob, Landvogt zu IJöchstet, meldet seinem Herrn, dem Herzog Ludwig in Bairen , dass dievor ihm und des Herzogs obersten Kanzler, Hanns von Maurhain, zu Hochstet am Pflogst Abend ver-sammelten Aeltesten von Slainhain, Mersling, Teysenhofen, Lützing, Obernglahen, SwinnenpaclnWeylnn, Plinthain, Sondernhain, Nidernglahen, Hofen und den beiden Liefzhain, eidlich erklärt haben,dass alle in der Herrschaft und dem Landgericht zu 11 belüftet gelegene und dem Kloster zu Kayss-hain angehörige Güter, wie andere Güter des Herzogs, Steuern, Vogteien und Dienste entrichtet undWachen und Schaarwerk gethan hätten, dass dieses alles so von dem NeytV auf Den von Deck, vondiesem auf des Herzogs Vater und Mutter, von dieser dann auf Den von Wirttenberg und zuletzt vonda auf den Herzog selbst so hergekommen sei, sie aber nicht wüssten, wie das Kloster zu Ifayssliain