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29. Jan,
30. Jan,
1. Fohr.
2. Febr.
wandet, dem soll eine Hand abgeschlagen werden oder er soll dieselbe um 32 Pfenning ledigen j werJemanden wirft, dem soll man die Hand abschlagen, oder derselbe dafür 32 Pfenninge geben ; werin der Freyung Waffen zuckt oder einen mit der Faust sehlägt oder rauft, dein soll die Hand abge-hauen werden oder er dafür 10 Pfund Pfenning geben; wer einem verbotene Worte mittheilt undübelhandelt den soll man darum bessern auf dem Pranger, oder er soll 5 Pfund Pfenninge geben;von diesen Strafgeldern soll der Herzog die eine Hälfte und der Markt die andere erhalten. Fürden andern Jahrmarkt daselbst, am nächsten Sonntag nach Sankt Gilgen, soll der Markt obige Freyungmit Gesetzen und Penen haben wie oben, und Jedermann soll während dieses Jahrmarkts zollfrcyseyn, während bey dem ersten Jahrmärkte der Zoll wie gewöhnlich entrichtet werden soll. Fernerwird bestimmt: Wer einem andern in der vorgeschricbenen Freyung oder sonst im Jahre etwas ent-trüge, oder stähle, das hin der sechs Schilling Pfenning werth wäre, den mögen die Bürger in demMarkt darum strafen mit Ohrenabschneiden, durch die /dihne brennen, mit Augen-Ausbrechcn oderauf den Pranger stellen; hätte derselbe aber Geld oder Gut zu geben, so soll er das bessern nachBestimmung des Pflegers und des Raths zu Ried. Der Herzog erlaubt ferner den Bürgern daselbst,alles Holz, was sie zu dem Gotteshause Peter und Paul so wie zur Befestigung des Marktes bedürfen,aus seinem Forste dem Riedt nehmen und iiberdiess in diesem Forste den Gesucch mit der 'Weidehaben und geniessen sollen. G. zu Burckhausen, des Mitichen nach sand Paulstag als er bekehrtward. (c. S.)
Gerichtsbrief des Landgerichts Hirschberg auf einen von Hanns Parzeval und Tristram denZengern zu Swarzenecke zu leistenden Schadenersatz zu 1000 Mark Silbers an den Landrichter,Hanns den Loterpeck, weil derselbe als er mit des Herzogs Ludwigs Leuten auf sein Geheiss vorIliltpoltstain geritten, daselbst ohnerachtet des herzoglichen Oeffnungsreehts nicht eingelassen wurde,G. zu Gaymersliaim des Mitwochen vor vnser lieben frawen tage, Liehtmcssc.
Jörig Pütrich zu Reicherfzhausen verkauft das Dorf Pari - , wie es von Eberhart dem Schenkenauz der Awe in seine Gewalt gekommen ist, an Ludwig Herzog in Bayern um 770 Gulden. Mit-siegler: Hainrich Preisinger von Wolntzach. G. am Pflntztag vor Lichtmesse, (c. Sig.)
Otto der Stäudel zu Mezzing reversirt über einen daselbst vom Gotteshaus zu Priel auf zwölfJahre erhaltenen Hof, wovon jährlich die herkömmliche Stift und Dienst, Wiesgeld und Kleindienslzu entrichten kommen, für das Schaumahl aber auf die zwölf Jahre des Bestandes zusammen eineSumme Gelds zu geben ist. G. am Liechtmess Abent.
Hainrich Herzog in Bayern bekennt, dass zu der von Kaiser Ludwig zu Rom und seinem VaterHerzog Friedrich in der Capelle auf der Burg zu Burckhausen gestifteten täglichen ewigen Messeeinem Caplan jährlich 24 Pfd. Pfeninge aus dem Kasten zu Burghausen zu bezahlen seyen. G. zuLanndshuet an unser lieben Frauen Tag zu Liechtmessen.
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