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14151. Juli
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8. Juli
9. Juli
10. Juli
Peter Rainer zu Schambach Ibekennt, dass er gemäss Ausspruch des Friedrich Awer, HansParspcrger, Peter Valkchensteincr, Partzifal Zermger, Dietrich Stauffer, Eberhart Nusperger, JorgZengcr Pfleger zu Lengfeld und Ruepreclit Kästner Landschreiber zu Amberg von wegen seinerseligen Muhme Katrein der Rainerin an Hans vom Degenberg Vitztom zu Amberg keine Erbschafts-Ansprüche mehr haben aber auch der Zusprüche ledig seyn soll, welche an ihn vom genannten Hansvom Degenberg gemacht worden sind. Mitsiegler: Conrad der Kamerawar und Wilhalm der Waller.G. am Montag nach Peters Tag. (c. 3 Sig.)
Elisabeth von Kleve und von der Marich, verwittwete Herzogin in Bayern, bekennt, dass ihrihr Sohn , Herzog Ludwig, 500 reinischer Guidein hie zu Costencz zu ihrer Zehrung und andrerNothdurft bar geliehen habe, und verspricht ihm diese Summe entweder bar zurückzahlen, oder auchan der Gült, welche er ihr alle Jahr reichen wird, abziehen zu lassen, wann er oder die Seinen esverlangen. G. zu Costencz, am Montag nach sand Peter und Pauls Tag.
Ludwig, Pfalzgraf bei Rine, Johans, Ernst, Wilhelm und Heinrich, Herzoge in Beyern, undFriederich, Burggraf zu Nürenberg, schliessen gegen die Anmassungen und UebergritTe Ludwigs,Herzogs in Beyern und Grafen zu Mortey, einen Bund, wornach jeder von ihnen demjenigen, dermit Herzog Ludwig zur Fehde komme, innerhalb eines Monats 50 Spiesse, wovon jeder mindestens2 bewaffnete Mann und 3 Pferde mit sich führen soll, zu Hilfe schicken muss. Würde aberdereineoder andere von Herzog Ludwig im eignen Lande angegriffen oder belagert, so sollen sie dem Ge-fährdeten mit ganzer Macht zu Hilfe ziehen und gegen Herzog Ludwig einen allgemeinen Kriegeröffnen. Ber Bund soll übrigens so lange dauern, als Herzog Ludwig lebe. G. zu Costentz amSt. Kylians des hl. Märtyrers Tag. (c. 6 S.)
Alhrecht 'Wunnsam, Gardian, und der ganze Convent der mindern Brüder zu Regcnspurgernennen die Herren des Rathes daselbst zu ihren Briefträgern, Beschirmern und Helfern in allenweltlichen Sachen, und wollen dagegen deren demülhige Cappläne sein. G. am nächsten Irchtag vorsand Margreten Tag, der Jungfrau, (c. S.)
Weinmar der Ekker zu Sahlenburg gelobt, mit dem Herzog Ludweig in Bayern bis kommendenLorenzen Tag einen getreuen siechten Frieden zu halten. G. am Mitwochen vor Margreten Tag.
Der Römische König Sigmund bestätiget dem Kloster St. Stephan in Ougspurg alle die vomheiligen Bischof Ulrich und den übrigen Bischöfen zu Ougspurg erhaltenen Freiheiten, Rechte, Privi-legien und Handfesten und namentlich, dass keine weltliche Macht zu Ougspurg weder in der Stadtnoch in dem Burgfrieden über dieses Kloster irgend eine Gewalt auszuüben oder sonst zu richtenhabe, dass cs in seinen Dörfern zu Batzenhofen und Pfaffenhofen von allen Vogteien und Vogtrechtenfrei sein, und, wenn es einen Vogt brauche, sich selbst dazu einen redlichen Mann von des Reichswegen setzen soll, und nimmt es in seinen und des Reiches Schirm und Geleit. G. zu Costentz amnächsten Mittwoch vor St. Margreten Tag. (c, S.)