Druckschrift 
12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
Entstehung
Seite
179
Einzelbild herunterladen
 

i79

1414

3. Dec.

Ilainrich Herzog in Bayrn bestätiget dem Markte Peffenliausen die ihm vom Kaiser Ludwigund andern seinen Vordem seligen ertheilten Freiheitsbriefe. G. zu Landsliuct am iuontag nach sandAndrees tag.

4. Dec,

Niclas Apffentaler, Pfleger zu Kransperg, bekennt, dass Die von Aspach ihm bewiesen hätten,wie sie ihre Gemeindeplätze einzufangen befugt gewesen wären und ausser ihnen Niemand Ansprücheauf dieselben zu machen gehabt hätte, G. am Erichtag vor St. Nicolaus Tag. Ce, S.)

6. Dec,

Symon Zeller, Bürger zu Augsburg, verkauft an seinen Schwager Chunrat Wälschen, Bürger-meister zu Buren um anderthalb hundert rheinische Gulden einen dem Abt zu Kempten, Fridrichcnvon Laubenberg, und seinem Gotteshaus lehenbaren Mayerhof zu Ilolzhausen, der unsteuerbar ist, unddie Recht hat, dass kein Dorfrichter darauf zu gebiethen hat, und dass der Mayer alle Ehehaftendes Dorfs mit der Bauern Willen besetzen kann. G. an sant Nyclas tag. (c. 3 S.)

Uolrich Wierr.t der ältere und seine eliliche Wirtin Anna Tuommairin, Hürger zu Koufl'büren,verkaufen dem Herzoge Uolrichen zu Tegge alle ihre Leute und Güter zu Diirniwang, was AllesLehen des genannten Herzoges ist, mit Ausnahme des Maiger-Gülleins, das eigen ist, um 493 Guldin,Alles guter und genger iteliger rinischer Guldin. Gewercn und Mitsiegler: ihr Schwager und BruderHans der Tuotnmaiger, Bürger zu Meiningen, und ihr Sohn Uolrich Wiernt der junge, Bürger zuKemptun. Zeuge und Mitsiegler: Uolrich der Türhaimer, Stattamman zu KoulTbüren, D. eod. d.(c. 4 Sig.)

8. Dec.

Fritz Schenck von Geyrn zu Utenhofen empfängt von Frau Anna, Abtissin des Klosters zuSt. Walpurgen in Eystet, und dem Convent daselbst die Pflegschaft über Viliawsen und Osterbergauf Widerruf und soll dafür nur ein Mutt Haber auf St. Michels Tag und 5 Fastnachthühner nachUtenhofen erhalten. G. an Unser Frauen Tag Conceptionis. (c. S.)

10. Dec.

Pfalzgraf Johann bewilliget den armen Leuten zu Bernau oder welche dahin ziehen wollen,dass sie aller ungewöhnlichen Steuer, Schatzung, Scharwerk etc, frey seyn sollen, und erlaubt, dassdie Stadt neue Mitbürger aufnehmen möge, und wer nur Erb und Eigen in der Stadt hat, soll auchdavon dienen wie andere Bürger daselbst, und die Burger sollen Stadlrecht haben wie die zu Sulz-bach und was Sach mit Recht vor die gesehwornen Bürger des Raths und des Gerichts zu Bernaukomt, darum sollen sie dann billich Recht und Urtheil sprechen. G. zu Sulzpach an Montag nachvnser lieben Frawen tag conceptionis.

11. Dec,

Uolrich Wiernt der ältere, Bürger zu KoulTbüren, bekennt für sich und seine Nachkommen,welche Helchenried innehnben, dass die Dürniwanger und Ilelchenrieder wegen Viehtrift, Mark-end Wegirrungen bisher etwas miteinander stössig waren, und er sich mit dem Herzoge Uol-

23 *