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Michel, der Techant zu Essingj Ilanns', Pfarrer zu Eylsprunnj Iladmar der älteste vou Laber, undRitter Ilanns der Stawffär. G. des Pfmtztags vor sand Katrein Tag, der hl. Jungfrau, (c, 2 S.)
23. Nov.
Otto, Pfalzgraf hey Rhein und Herzog in Bayern verleihet an Ulrich Schmaus und Conz Fuchsdie Gnade, in seinem Land und Gebielhe Bergwerk zu suchen und zu bauen auf Gold, Silber, Bley,Zinn und anderes Erz auf acht Jahre dergestalt, dass sie inzwischen weehselfrey seyn und nur denrechten Fron, das ist den zehenten Kübel Erz geben sollen ; nach acht Jahren aber sollen sie dasvon dort an gewonnene geschmelzte Erz in Gegenwart des fürstlichen Bergrichters abtreiben, brennenund in den fürstlichen Wechsel und die fürstlichen Kammern bringen um ein gebührendes Geld,G. zum Newmarkt Freytag vor sand lcatherina tag,
25. Nov.
Erenfrid von Seckendorlf quittirt die Bürgermeister, Ratte und Bürger der Stadt Nurembergüber die Steuer von 2000 11, welche sie am jüngstvergangenen St. Merteinstag dem Könige Sigmundzu entrichten schuldig waren. G. an sant Kathreintag. (e. S.)
26. Nov.
Cunrnd der Muraher verpflichtet sieh, den Herzogen Ernst und Wilhalm, welche ihm die VesteAdelburg empfohlen haben, mit dieser Veste getreulich zu warten. G. des Montags nach KatbreinTag. (o. Sig.)
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28. Nov.
Albrecht, Herzog zu Oesterreich, Steyr, Kernden, Krain, aut der Windischen March und zuPortenau, Graf zu Uabspurg, Tyrol, Fyrt und Kyburg, Marggraf zu Burgau und Landgraf in Eisassbestätiget den Bürgern der Stadt Nuremberg das ihnen vom Erzherzoge Rudolph IV. zu Österreich etc.am Mittwoche vor S. Kathrin Tag 1363 ertheilte und von seinem Ene, Herzog Albrecht, von denHerzogen Leupolt und Wilhalm, seinen Vettern, dann von seinem Vater Herzoge Albrecht bestätigteHandelsprivilegium, durch welches ihnen ungehinderter Handel zu Wasser und zu Lande in allenseinen Landen und Gebieten zugestanden wird, doch unabbrüchig der gewöhnlichen Zölle. G. zeLyntz an Sauibstag vor sant Andrestag des Zwelifboten. (c. S.)
30. Nov.
Lienhart der Sitauer, Bürger zu Regenspurg, von dem Rath daselbst wegen Ungehorsams undungebührlichen Widerstands gegen die letztwillige Verfügung seiner Schwiegermutter der Reichynnsei. gefangen gesetzt, nunmehr aber entlassen, gelobt eidlich, wegen alles Vorgefallenen Niemandfeind zu sein, die letztwilligen Vermächtnisse seiner Schwiegermutter zu beobachten, mit seinerFrau friedlich zu leben, deren Gewänder, Kleinodien und Erbgut nicht zu verkaufen oder zu ver-setzen, und die nächsten 10 Jahre als Bürger in der Stadt zu bleiben. Als Unterpfand, dass er allesdieses halten wolle, gibt er sein eignes Haus mit Hofstatt zu Regenspurg in dem Pach nebst den2 dahinter liegenden Häusern und Läden. Mitsiegler: Gilg der Murlier, Gebhart der Judman undAlbrecht der Fragel, Bürger zu Straubing. G, am St. Anndres Tag des heiligen Zwölfboten,(c. 4 Sig.)