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Mitsiegler: Jörg Aiehpcrger im Mos Marschalcli, Heinreich Puchpcrger Pfleger auf Sand Jörgenperg,Pilgreim Rota wer zu Madaw, Andre Swarzcnstainer Pfleger zu Fürstcnegk, und Philipp HoltzliaiincrMautter zu Passau. G. am Eritag vor Mathias Tag. (jj. 5 Sig.)
j}3. Fcbr.
Chuncz Lingk gibt dem Bischöfe Fridrich zu Eystet und dessen Stifte ein Ilaus und llofraitzu Orenbawr hinter des Kesselbodems Hause gelegen auf mit der Bescheidenheit, demselben einenGulden rheinisch zu Herrngelt und 1 Fastnachthun zu Zins jährlich reichen zu wollen, wofür erSteuer- und bete-frei in der Stadt sitzen solle — ausgenommen die Mitleidenheit mit den Burgernbei einer gemeinen Landsteuer-Auflage, einem Feldzuge der Burger zu Ornbawr in gemeiner Herrn-reise oder der Vertheidigung der Stadt und Schranken, wo er mit Harnisch und Wehre zu helfenhat; mit den Stadtrechten habe er nichts zu schicken, falls aber Jemand Ansprüche an ihn machte,so wolle er vor dem Vogt zu Arberg zu Recht stehen. G. an sant Mathias Abent des heiligenZ weif boten.
6. März
Vor Hanns Loterpeck, Landrichter in der Grafschaft zu Ilirspercli, beweist Hainrich Hegingcrzu Keschingen durch Gcrichtsbriefe und den Fronboten seine rechtliche Ansprüche auf 100 MarkSilber Schadenersatz und somit auch seine Ansprüche auf alle in der Grafschaft Ilirspercli liegendeGüter der Gebrüder Thescres, Caspar und Hans der Fraunholfer zu Arnsperck und insbesondere aufdie Feste Arnsperck, weil er sich nämlich für die Fraunhoffer Jorg dem Zucker verpfändet, diese ihnaber, ohngeachtet ihres Versprechens, nicht bezahlt hätten; worauf dem Heginger obige Güter vonGerichtswegen überantwortet werden, die er so lange besetzen und gemessen soll, bis er für obige100 Mark Silber vollständig entschädigt sein wird. G. zu Gaymerslmim des Montags nach St. Kun-gundentag, (c. S.)
9. Mürz
Fridrich Nyemandsgenos verpflichtet sich hinsichtlich der Ileirath, die er mit der SchulhoferinBürgerin zu Lanndshut mit des Herzogs Heinrich Einwilligung geschlossen und wozu genannterHerzog ihm alles Gut seiner Frau, wo es in seinem Land gelegen ist, wiedergeschafl't und gegebenhat, dass er und sein Sohn Fridrich sich nach des Herzogs Willen in Lanndshut oder anderswo inseinem Lande häuslich niederlassen und von ihren Kindern keines ohne des Herzogs Erlaubniss ausserLand schicken wollen, ausgenommen seinen Sohn Michel, der wohl in einem andern Lande sitzenmag. G. zu Lanndshut an Pfincztag vor Invocavit. (c. S.)
13. Miirz
Marquart Lydwaeher und Barbara seine Ehewirlhin verkaufen ihr Erb-Burghut in der VesteSandsee, ihr AVismad um den Egelsee und um den Berg zu Sandsee, die Holzmarken genannt AA'ydem-lcut, Rotenlcut und Prawnloch, ihren AA'eingarten-Antheil zu Sandsee, und 7 gezimmerte Ilofstett zuMistelbach an den Bischof Friedrich und das Stift zu Eystet um 200 Gulden. Bürgen und Mitsiegler:AVihvold Pfolsspönter, Hanns Läntersshaymer, Seytz Erlachcr und Ulrich der Seckell. G. am Montagnach dem weyssen Suntag, (c, 5 Sig.)