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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
Entstehung
Seite
116
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j 16

1412

21. Mürz

22. Miirz

26. Mürz

7. April

11. April

12. April

13. April

Jacob Trawtsun von Spreclien.stain vererbrechtet einen Weingarten in Alguiuler Pfarr, genanntder Rayn, gegen einen jährlichen Zins von zwo Urn guten Weins aus dem Garten, Most Mass undauch Meraner Mass und von einem Pfund Pfeffer. D. eod. d. (c. S.)

Johann Herzog in Bayern erlaubt den Leuten zum Tennespergc gesessen einen Markt an diesenBerg zu machen und sich mit Gräben, Zäunen, Planken und Thorhäusern zu befestigen, ertheilt diesemMarkt alle Freiheiten und Rechte welche die Bürger der Stadt Neuenburg haben und bestimmt dieWündcl welche in genanntem Markt gehalten und genommen werden sollen. G. zu ISulzbacIi ainEritag vor unser Frauen Tag Annunciationis.

Ilaupt Marschalk zu Bappenheim und seine Hausfrau Krön von Rotenstain des seligen Cunralsvon Rotenstain Tochter verkaufen den von Friedrich von Laubenberg Abt in Kempten zu Lehen gehen-den vodern und hintern Berg zu Kiildi sammt Zugehörungen jedoch mit Ausnahme der Kirche, desKirehensatzes und Vogtrechtes zu Kumbratzhofen, des Bauhofes zu Kalidj und der Zehenten zuAltensried an Tlioman und Ludwig von Rotenstain des vorgenannten Cunrats von Rotenstain Kinderund derselben Vetter und Pfleger Ulrich von Rotenstain gesessen zu Worringen um 5350 PfundHaller. Gcwern: Cunrad von Haymenhoffen, Hainrick von Ysenburg, Ulrich von Haymenkouen undHainrich von Schellenberg. G. an dem h. Balmabent.

Stephan, Herzog in Beyern, Friderich Bischoff zu Eysteten, Fridericli Burggrave zu Nuremberg,Ludewig und Friderich Grafen zu Oetingen, und Seitz Marschalk von Oberndorf schliessen auf 2 Jahreein gegenseitiges Schutzbündniss gegen allen Raub, Mord, Brand und andere Uebergriffe, damit dieStrassen sicher gehalten werden mögen. G, zu Perchingen am Pfmtztage nach dem h. Ostertage,(c. 5 Sig.)

Fridrich, Burggraue zu Nuremberg bewilligt den Bürgermeistern, dem Rath und den Bürgernzu Rote, ein Umgeld von Wein und Bier daselbst zur Beihülfe der nothwendigsten Stadt-Bautenerheben zu dürfen, und verleiht denselben zu gleichem Zweck den Zoll zu Rote gegen eine jährlicheAbgabe von 70 fl. rhn. G. am nechsten Montag nach dem Suntage Quasimodogeniti.

Derselbe quittirt anstatt des römischen Königs Sigmund, dass ihm die Burger zu Memingendie halbe Juden-Steuer für die nächsten zwey vergangenen versessenen Jahre bezahlt haben. G. zuOnoltzbaeh am Dinstage nach dem Suntage Quasimodo geniti. (c. S.)

Albrecht Frewdenberger, Pfleger und Landrichter zu Aurbach entscheidet die Irrungen wegender Empfahung der Lehen, die Fridrich Schenk selig zu Reicheneck geliehen, und nun von Hannsvon Apsperg, Wernher Parsperger und Andern verliehen werden wollen, dahin, dass die Burger desRaths der Stadt Nuremberg so lange in ruhigem Besitz ihrer Reicheneckischen Lehen verbleibensollen, bis die Parteien sich über das Recht zur Belehnung vertragen haben. G, am nechsten Mit-wochen nach der heiligen Osterwochen.