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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
Entstehung
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1410

9. März

10. März

26. März

28. März

30. März

Stephan Herzog in Beim bekennt, dass er nach einer im Beysein seines Vitztums Johann Herrnzu Haydeck abgelegten Rechnung Stephan dem Haslinger Pfleger zu Aichach an einer Schuld von2000 Gulden noch 1120 Gulden zu bezahlen habe, und verschreibt demselben bis zur Bezahlungdieser Schuld jährlich 80 Gulden von der Maysteuer und 80 Gulden von der Herbststeuer auf deinAltmünster-Amt im Kitzpüheler Gericht. Mitsiegler: Johanns Herr zu Haydeck, Vitztum. G. amSuntag Judica. (c. 2 Sig.)

Fridrich, Burggraf zu Nürnberg, und Elysabeth, sein ehelich Gemahel, versprechen, dass wedersie noch ihre Nachkommen von dem Abte und Convente des Klosters zu Haydenheim, das ihnen frey-willig 300 Gulden Steuer gegeben hat, ferner eine solche Steuer von des Klosters armen Leutenfordern wollen. G. zu Cadoltzburg am Montage nach dem Suntage als man singet jn der heiligenkirchen Judica. (c. 2 S.)

Balthasar von Maspach, Tumherr zu Würzburg und Probst des Stifts zu Onolzbacli erklärt,dass im Gericht des Saales zu Würzburg Streitigkeiten des Bischoffs von Würzburg mit dem RitterHeinrich Lemplein wegen folgender Lehen: des Schlosses Biembach, eines Zchnts zu Düttigsfeld,sechs Pfund Gelds, 6 Fastnachtshühner und 10 Malter Getreids jährlicher Gülte zu Gemach verhandelt,aber wegen Mangels der Uauptbriefc darüber nicht entschieden worden sey. G. Mitwochen nach demh. Ostertage. (c. 1 S.)

Bruder Vlrich von Wasserburg, Prior des Klosters zu den Predigern zu Lanndshutt und derConvent daselbst bekennen, dass ihnen Herzog Heinrich ein Haus, zunächst an des Stempen Haus inder Newnstadt gelegen, welches Haus früher des Wemstorilers gewesen und nun an genannten Her-zog gefallen war vermacht hat; dagegen sie jährlich am Vorabend von Sanct Barbara eine Vigilhalten, an diesem Tage selbst eine Seelmesse singen, jeder im Kloster anwesende Priester eineSeelmesse lesen, bey der Vigil und der gesungenen Messe 6 Kerzen brennen, und an an diesem Tagejeglichem Priester im Convente ein Trinkehen Weins und ein senil reichen sollen. G. an Freytagnach dem heyligen Ostertag. C c - S.)

Miirkchel Glasär und 29 Consorten, ferner 19 Frauen, deren Männer theils getödtet, theilsflüchtig geworden sind, bekennen vmb die Poshait vnd Vntrew, die sie vnd ihrer Aller frawn Man anihrem rechten Erbherrn, dem Herzog Hainreich, an seinen Räten, an seinen gotrewen der Slat zuLantzhut vnd an den seinen gethan haben, darum sie den Tod wohl verdient hätten, dass HerzogHainreich sie aus dem Gefängniss entlassen, unter der Bedingung, dass sie alle in die Stat zu Lantz-hut noch in aller Herren Lannd zu Bayrn noch in solicli Geslos die ander Fürsten vnd Herrn gaist-leich und werltleich in irem Lannd haben in des Bischolfs zu Salczburg Land hie dieslialb des Ge-pirgs sunder in der Stat zu Salczburkch noch in des von Passaw Lannd und sunder in die Stat zwPassaw ihr Lebtag nicht mehr kommen und wegen ihrer Gcfangennehmung weder am Herzog nochirgend Jemand Rache nehmen sollen, welche Punkte getreulich zu erfüllen sie alle mit einem Eide