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1409
4, Mai
5. Mai
10. Mai
1?, Mai
Mühle, den Hof zu Lengenfelt und die Sehiiferey daselbst, mit dem Bedinge ein, dass sie, so lan gedie Leibgedingc bestehen, die Gilten und Erträgnisse einnehmen, aus den angewiesenen Einkünftendie Leibgedinge entrichten und ihm jährlich Rechnung legen. Bleibt übrig, so sollen sie das ein-liel'ern, reichen die Einkünfte nicht zu, so wird der Burggraf das Abgängige vergüten. G. zuOnoltz-bach am Samstage vor dem Suntage als man singt Cantate, (c. S.)
Ulrich Weichsser von der Glan bekennt, Alles was ihm vom seligen Bischof Johann in Regens-purg vermacht worden ist, vom erwählten Bischof Albrecht, und von Stephan Satelperger und Uansvon Streitperg Tumherrn derzeit Pflegern des Bisthums Regenspurg erhalten zu haben. Siegler:Heinrich der Smyher Pfleger zu Ilaidaw, und Seitz der Nusperger. G. am Samstag nach des h. CreuzTag als es gefunden ward. (c. 2 Sig.)
I)ielz Zobel zu Wilburgsteten spricht den Burggrafen Fridrich zu Nurenberg von aller Geld-schuld, die er ihm jemals schuldete, ledig, und erklärt alle Schuldbriefe, ausgenommen den über dasDorf Bernheim, fiir kraftlos. G. am Samstag nach sant Walpurgen tag. (c. S.)
Herzog Johannes von Bayern verleiht Ulrich dem Fürstenstei’. seinem Herold eine jährlicheGült von 5 Pfund Rcgensb. Pfg. aus dem Kasten zu Straubing. G. an Freitag vor dem heiligenAuffartage.
Ernst und Wilhalm Herzoge in Bayern bekennen, Hartman dem Rindesmaul 200 Gulden schul-! dig zu seyn, und verpfänden demselben bis zur Bezahlung dieser Summe ihren Hof zu Tümling den
! Jorg Oetlinger inne gehabt hat. G. zu München am Freitag vor dem h. Aufvart Tag, (c. 2 Sig.)
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j Die Burggrafen Johann und Friedrich zu Nürnberg und Elisabeth von Bayern, des Letzteren
j Gemalin, verwandeln mit Rath und Gunst des Bischofes Johann zu Würzburg und seines Kapitels zumi Tröste ihres Vaters Friderich sei. und ihrer Vorfahren ihre Pfarrkirche in ihrer Stadt Langenzenn| genannten Bisthums in ein Kloster St. Augustins Ordens, und geben dieselbe Kirche mit allen ihrenl Gütern, Zugehörungen und Rechten dem Probste Peter und seinen Mitchorherrn und damit dieselbeni desto mehr Nahrung gewinnen und immer deste mehr werden, übergeben sie ihnen auch die Früh-| messe in gemeldter Kirche und alle Rechte, die sie dazu gehabt haben, mit allen Zinsen, Renten| und Nutzen samt der Bitte an obigen Bischof, diese Frühmesse zu incorporiren. Derselben Güterj und Zehenten etc. sind gelegen zu Langenzenn, Forbaeh, zum Hof, Wittigenhofc, zu Kcydenzell,j Reindorf, Seuckendorf, Seckendorf, zum Kagenhofe, zu Zauckendorf, Dewertendorf, Rudclndorf, Vogts-! reuchenbach, Hlankenstrude, Ueinrichsdorf, zu Lohr, Rossendorf, Neupawern-und Herings-Hof, Sidel-1 baeh und Stemmbach. Obgemeldte Stifter haben sofort gemehltes Kloster und ihre Unterthanen vomErscheinen vor dem Landgerichte, der Cent, dem Stadt- und anderen weltlichen Gerichten gefreyetund angeordnet, dass in dem neu errichteten Kloster es eben so gehalten werden soll, wie in demzu Neuenkirchen am Brand. G. zu Cadolczpurg am nehesten Montag vor unsers Herren Auffart-I tag. (c, 3 S.)