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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
Entstehung
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1408

81. April

28, April

23, April

25, April

Friedrich Burggraf zu Nuremberg verkauft Otto dem Ileyden zu einem Leibgedinge auf zweiLeiber, nämlich: auf Mcrtein und Hans dessen Söhne, für achtzehenhundert siebenthalben und vierzigGulden rheinisch, den Markt Swant sammt Zugehörung mit allem, was er in den Dörfern und Wei-lern Spcrbcrslo, Dürrenhembach, Lersleten, Rednitzhembach, Meckenlo, Furt, Mitteinhembach undObernhembach hat, ferner seine Gült in den Dörfern Sniglingen, Snepfenrewt und llöfleins, dazu dasHolzkorn auf seinem Walde bei Nuremberg; nämlich in den Dörfern lleroltspcrg, zu den zwei Ge-scheiden, Ferbach, Prant, AVetzendorf, Petensigel, Fronhof, Kraftshof, Hölleins, Tennenlo, den Mühlenzu Prugk, Sniglingen und Elterstorf, endlich seine Gült zu Stclenberg in demselben AA'aldc dochnimmt er aus und behält sich vor alle seine AVeilier, die zu jenen Gütern gehören, dann dass er vonden armen Leuten Steuer nehmen möge so er anderswo in seinem Lande gemeine Steuer nimmt, ihnenan ihren Zinsen und Gilten unschädlich und unentgolten, ferner die jährliche Stellung von zwei AVcin-wägen gen Franken durch die armen Leute, die, falls sie das lieber wollen, auch 10 Gulden fürbeyde Fuhren oder AA'ägen geben mögen; aus des Burggrafen Hölzern mögen sie Zimmerholz neh-men, wenn sie auf seinem Grunde und Boden Städel oder Anderes bauen, doch solle, was sie bauen,wenn das Leibgeding ledig wird, ihm zufallen Brennholz mögen sie für sich und ihre Amtleutenach Notlidurft nehmen, auch allen armen Leuten, die Recht in die Hölzer haben, nach HerkommenZimmer- und Brennholz geben. Verfiele Jemand an Leib und Gut, so soll das des Burggrafen seynund in dessen Nutz fallen. Bürgen: Erenfrid von Seckendorff, des Burggrafen Hofmeister, AA r iricli vonTrewtlingen, Arnolt von Seckendorff, Aberdar genannt, Burkhart von Wilhalmstorlf, Fridrich Schrecker,des Burggrafen Lantsehreibcr vnd Hans Derrer, Bürger zu Nuremberg. G. zu Onespacli am Samstagvor sant Görgen tage.

Offlcialis curiae herbipolensis in causa Leopoldi de Seideneck armigeri, contra Engellonem Köll,Conradum Pfetten et alios decernit, deciinam fructus arborum in vinetis cxcrescentium in villa et mar-cliia Hagen non ad decimam majorem videlicet vini, sed ad decimam minorem et ad illos speclare,ad quos decima minuta illius marchiae spectat, nempe ad Albertum de Vinsterlohc armigerum. D. dieSabbati ante dominicam misericordia domini. (c 1 Sig.)

Stephan Herzog in Bayern verpfändet seinen bey Kesching gelegenen Hof genannt Helmanspergsammt dem Wismat dabey, genannt Hawsen und Häderszell an Stephan den Ramistainer um 164 Gul-den. G. an sand Jeorgen Tag, (c, Sig.}

König Ruprecht verkündet dem Ratlie der Stadt Nürnberg, dass alles Hab und Gut des BürgersHeinrich Toppier von Rotenburg, das er nach Nürnberg geflöhef, auf die Klage des Ritters Rudolf vonZeisilceim, königlichen Kammermeisters, nach Urtheil des Reichshofgerichts zu Heidelberg ob dessenMissethat mit Beschlag belegt und der Reichskammer ausgeantwortet werden solle. G. zu Heidelbergdes nechsten Dinstags nach St. Jörgen tage.

Befehl Bischof Albrechts zu Bamberg an den Landrichter daselbst, dass er nicht über die armenLeute des Klosters Lanckheim richten soll. D. eod. d, (c, S.)

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