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schlecht. Ferner: wenn jedes mit sich selbst identisch und voneinem andern verschieden ist; da nun ebendasselbe nicht mit an-derem, sondern mit sich selbst identisch ist, und von einander ver-schieden, so ist ebendasselbe mit sich identisch und von sich ver-schieden. Ferner: wenn das Gute schlecht wird, das Schlechteaber gerade gut ist, so erhält man zwei Gute. Von beiden nun,welche ungleich sind, ist jedes sich selbst gleich, also sind sie sichselbst zugleich gleich und ungleich.
Für diese Schlüsse hat man nun auch noch andere Lösun-gen, sofern ncmlich „beides" und „alles" mehrere Bedeutungenhat; also komme es heraus, daß man nicht ebendasselbe be-jahe stmd verneine, außer etwa in Beziehung auf den Namen;damit wäre aber kein Gegcnschluß gegeben. Allein es ist klar,daß nichts Unmögliches sich ergeben kann, wenn man bei einerFrage, welche nicht Eine ist, mehrere Antworten gibt, wenn manalso immer Eines von Einem bejaht und verneint.
Eimmddreißlgstes Kapitel.
Lösung der Schlüsse, welche ans Tautologie beruhen.
Was die Schlüsse betrifft, Welche darauf angelegt sind, Wie-derholungen hervorzurufen, so ist klar, daß man nicht zugeben darf,daß etwas Relatives auch allein für sich genommen dieselbe Be-deutung hat; wie z. B. doppelt ohne den Beisatz: des Halben,weil nemlich das letztere im ersteren nur scheinbar enthalten ist.Denn auch „zehn" ist enthalten in „zehn weniger eins" und das„Thun" in „nicht thun" und überhaupt die Bejahung in derVerneinung; aber dennoch wenn man sagt, das und das sei nichtweiß, so heißt das doch nicht, es sei weiß. Das Doppelte aberbedeutet vielleicht für sich überhaupt nichts, so wenig als dasHalbe; wenn je eine Bedeutung darin liegt, so ist es doch nichtdieselbe wie im vollständigen Ausdruck. Auch die Wissenschaftist nicht in der Art enthalten, z. B. wenn die Heilkunde eineWissenschaft ist, welch letzteres das Allgemeine ist; aber Wissen-schaft fiir sich ist Wissen des Wißbaren. Bei den Prädikaten