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aber, welche den Begriff des Subjekts ausdrncken, muß mau dießbemerken, daß also die Bedeutung nicht dieselbe ist, wenn mandas Prädikat gesondert für sich oder im Zusammenhang gebraucht.Z. B. das Hohle, Eingebogene bezeichnet im Allgemeinen dasselbein Beziehung auf eingebogene Beine; die Bedeutung wird aberdoch eine andere durch Hinzusüguug der besonderen Bestimmun-gen, das cincmal bedeutet es etwas, was der Nase, das andere-mal was dem Beine zukommt, uemlich dort das Krummuastge,hier das Grätschige; und es macht keinen Unterschied, ob mansagt: krummnasige Nase oder gebogene Nase. Ferner darf manden Ausdruck nicht in gerader Verbindung zugebcn, sonst ist erfalsch. Denn das Krummnasige ist nicht eine gebogene Nase,sondern etwas Bestimmtes an der Nase, also eine Beschaffenheit,so daß es nicht sachwidrig ist, wenn man sagt: die krummnasigeNase sei eine Nase, welche eine Nasenkrümmung habe.
Zweiunddreißigstes Kapitel.
Vermeidung der Solöcismen.
Von den Solöcismen und wovon sie Herkommen, ist schonoben gesprochen worden "); wie sie aber zu lösen sind, muß nunan den Beweisen selber gezeigt werden. Alle hieher gehörigenSchlüsse haben folgende Einrichtung: Was du wirklich nennst,ist das wirklich? nun nennst du etwas einen Stein; also ist et-was ein Stein. Allein „einen Stein nennen" heißt etwas nen-nen, was nicht im Nominativ, sondern im Accusativ zu sehen ist,„welchen" und „diesen" neunen; wenn man nun fragt: welchendu wirklich nennst, ist diesen? so wäre das offenbar nicht deutsch,so wenig als wenn man fragen würde: welche du als seiendnennst, ist der? Wenn etwa „dieser" ein Holz, überhaupt et-was, was weder männlich noch weiblich ist, bedeutet, so hat dasfür uns hier keine Bedeutung. Deßhalb entsteht auch kein So-löcismus, wenn man fragt: ist dieses, was du als seiend nennst?
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Aristoteles' Loxil.
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