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entweder trennt man oder widerlegt man, indem man das Be-hauptete theils zugibt, theils nicht zugibt.
Man darf übrigens nicht mit Jedermann dispntiren undnicht mit dem nächsten Besten sich cinlassen, denn je nachdem derGegner ist, kann aus den Disputationen nichts Ordentliches wer-den. Gegenüber einem Gegner, welcher auf jede Weise denSchein haben will, daß ihm nichts anzuhaben sei, ist man zwarini Recht, wenn man auf jede Weise den Schluß zu Stand zubringen sucht, aber man hat wenig Ehre dabei. Deßhalb ebendarf man nicht mit dem nächsten Besten sich in einen Kampfeinlassen, sonst kann nichts anderes als ein schlechtes Geschwätzherauskommen; denn auch die, welchen es um Uebung zu thunist, sind da nicht im Stand, sich von rein streitsüchtigem Dispu-tiren fern zu halten.
Endlich muß man auch schon ausgcarbeitete Beweise habenfür solche Probleme, bei welchen wir mit dem kleinsten Vorrathfür die meisten Fälle versehen sein werden. Derartige Beweisesind die allgemeinen und solche, für welche man sich aus dem all-täglichen Leben nicht so leicht versehen kann.