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Eigentümliche, wenn es auch bestritten wird, richtig. Z. B. daes dem Menschen als solchem eigentümlich ist, daß er eine ausdrei Theilen bestehende Seele hat, so muß es auch dem Sterbli-chen als solchem eigentümlich sein, eine aus drei Theilen beste-hende Seele zu haben. Dieser Gesichtspunkt ist auch beim Acci-dentellen zu verwenden, denn dem Identischen als solchem mußIdentisches zukommcn, oosx. nicht znkommen.
Ferner ist beim Widerlegen darauf zu sehen, ob dem derArt nach Identischen das der Art nach Identische als -.Eigentüm-liches nicht bcigelegt ist; ist cs nicht, so wird das als Eigen-tümliches Ausgestellte auch sür das, wofür cs ausgestellt ist, nichtrichtig sein. Z. B. Pferd und Mensch sind der Art nach iden-tisch, nun ist eS aber nicht immer dem Pferd eigentümlich, vonselbst stehen zu bleiben, also ist es auch nicht dem Menschen eigen-tümlich, von selbst sich zu bewegen; von selbst stehen bleiben undvon selbst sich bewegen, sind sa der Art nach identisch, sofern jedesjedem zukommt, sofern es ein Thier ist. — Bei der Behauptungmuß man Acht haben, ob für das der Art nach Identische im-mer daS Identische als Eigentümliches bestimmt ist; dann istncmlich das bestrittene Eigentümliche wirklich richtig. Z, B. demMenschen ist cs eigentümlich, daß er auf zwei Füßen geht, so-nach wird es dem Vogel eigentümlich sein, daß er beflügelt istmit zwei Füßen; beides ncmlich, Subjekte und Prädikate, ist derArt nach identisch, indem die beiden Subjekte als Arten derselbenGattung angchorcn, ncmlich der Gattung Thier, die Prädikateaber Unterschiede der Gattung Thier ausdrückcn. Dieser Gesichts-punkt findet aber eine falsche Anwendung, wenn das eine, wasgenannt wird, nur einer einzigen Art znkommt, das andere abervielen Arten, wie z. B. das Prädikat: auf vier Füßen gehend.
Da nun aber die Bezeichnungen „identisch" und „anders"in mehrfachem Sinn gebraucht werden, so ist die Aufgabe, einemauf sophistische Weise zu Werk gehenden Gegner gegenüber nurvon einem einzigen Ding das Eigcnthümliche zu bestimmen. Denndas, was einem Subjekt, welches ein Attribut hat, znkommt,wird auch dann stehen bleiben, wenn man das Attribut mit sei-nem Subjekt zusammennimmt, z. B. also, was einem Menschen