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wesentlich ein Glauben sei, von den: Sah ausgeht, daß der Wis-sende als solcher glaube; dann nemlich ergibt sich, daß das Wis-sen eine Art von Glauben sein muß. Dieselbe Betrachtung giltfür alle ähnlichen Fälle.
Ferner: das, was einem Ding immer zukommt, ohne daßes sich aber mit dem Subjekt vertauschen läßt, ist schwer von deinwirklichen Gattungsbegriff zu unterscheiden. Es kann z. B. diesesjenem immer zukommen, ohne daß jenes diesem immer zukommt;so kommt der Windstille immer der Begriff Ruhe zu und derZahl der Begriff theilbar, nicht aber umgekehrt: deun nicht allesTheilbare ist Zahl und nicht jede Ruhe ist Windstille. Wennman nun selber eine Behauptung aufstellt, so muß man so ver-fahren, daß man das immer Zukommende als Gattung nimmt,wenn es sich auch nicht mit dem Subjekt vertauschen läßt, be-hauptet dieß aber ein Anderer, so darf man es nicht ohne Wei-teres zugeben. Man kann hier die Einwendung machen, daß dasNichtseiende allem Werdenden zukomme, (denn das Werdende istnicht), und daß hier keine Umkehrung stattfinde, denn nicht allesNichtseiende ist ein Werdendes, — und daß doch das Nichtseiendenicht Gattung des Werdenden sei; denn das Nichtseiende hat jaschlechthin keine Arten.
In der entgegengesetzten Weise also muß man bei der Auf-stellung des Gattungsbegriffs verfahren.
Aristoteles' Topik.
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