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lich der Art als Regel aufstellcn können. Wenn nemlich diesesso gut als jenes Art des vorliegenden Begriffs ist und dieses Artist, so ist es auch jenes, und wenn dasjenige, von welchem manes weniger annimmt, Art ist, so ist auch dasjenige Art, von wel-chem nian es mehr annimmt.
Ferner beim Behaupten muß man darauf sehen, ob der aus-gestellte Gattungsbegriff von demjenigen, welchem er zukommt, inBeziehung auf dessen eigentliches Wesen ausgesagt wird und so,daß die angegebene Art nicht die einzige ist, sondern, noch mehrund verschiedene Arten da sind; in diesem Fall ist nemlich derGattungsbegriff offenbar richtig. Ist aber die aufgestellte Artdie einzige, so muß man sehen, ob auch noch von Anderem diebetreffende Gattung in Beziehung auf das Wesen ausgesagt wer-den kann, denn dann wird sich wieder finden, daß dieselbe Gat-tung von mehreren und verschiedenen Arten ausgesagt wird.
Da nun Manche der Ansicht sind, daß auch der Unterschiedeine das Wesen und den Begriff angebende Bestimmung der Artensei, so muß man die Gattung von dem Unterschied trennen, nachAnleitung der angegebenen Grundregeln; erstens weil die Gattungeinen weiteren Umfang hat als der Unterschied, sodann weil esbei der Angabe des eigentlichen Wesens passender ist, die Gattung,als den Unterschied zu nennen; wenn man nemlich sagt, der Menschsei ein Thier, so gibt man damit mehr den Begriff des Menschenan, als Wenn man sagt, der Mensch gehe auf Füßen. Fernerwird durch den Unterschied immer eine Qualität der Gattung an-gegeben, nicht aber durch die Gattung eine Qualität des Unter-schieds; wenn man nemlich sagt: auf Füßen gehend, so legt mandamit dem Thier eine gewisse Qualität bei, sagt man aber: Thier,so ist damit keine Qualität des Thiers angegeben.
Auf diese Weise also muß der Unterschied von der Gattunggetrennt werden. Nun ist ferner anznnehmen, daß, wenn dasMusikalische als solches ein Wissendes ist, auch die Musik einWissen ist, und daß, wenn das Gehende als solches sich bewegt,das Gehen eine Art von Bewegung ist; hiernach muß man nununtersuchen, in welche Gattung man etwas zu versetzen hat, inderselben Weise, wie man bei der Behauptung, daß das Wissen