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bewirkt das Gute an und für sich, der Zufall aber nur als Acci-dens, u. dgl. Ebenso ist es auch bei dem Entgegengesetzten: das-jenige, was an sich etwas Schlechtes bewirkt, ist mehr zu fliehen,als das, was in accidenteller Weise Schlechtes bewirkt, wie z. B.das Laster und der Zufall; das erstere ist nemlich an und fürsich etwas Schlechtes, der Zufall aber in accidenteller Weise.
Feruer: das, was schlechthin gut ist, ist vorzüglicher als das,was für Gewisse gut ist, z. B. die Gesundheit und eine chirur-gische Operation; die erstere nemlich ist schlechthin gut, die letztereaber für gewisse Leute, die sie eben nöthig haben. — Das vonNatur Gute ist besser, als das nicht von Natur Gute, z. B. dieGerechtigkeit ist besser, als der Gerechte; die erstere ist nemlichvon Natur gut, beim letzteren aber handelt es sich um etwas erstErworbenes. — Das, was dem Besseren oder Vorzüglicherenzukommt, ist vorzuziehen, z. B. was einem Gott zukommt, istbesser, als was einem Menschen, was der Seele zukommt, besserals was dem Körper zukommt. — Was dem Besseren eigenthüm-lich ist, ist besser, als was dem Schlechteren eigentümlich ist,z. B. was der Gottheit eigenthümlich ist, ist besser, als was demMenschen; nämlich in Beziehung auf das beiden Gemeinsame istkein Unterschied zwischen ihnen, dagegen hinsichtlich des jedemEigenthümlichen findet ein Vorzug des einen vor dem andernstatt. — Ferner das, was in Besserem oder Früherem oder Vor-züglicherem besteht oder beruht, ist besser, wie z. B. die Gesund-heit besser ist, als Stärke und Schönheit. Die Gesundheit nem-ich beruht im Verhältniß des Feuchten und Trockenen, des War-men und Kalten, schlechthin ausgedruckt in den Grundelementendes lebenden Wesens, das andere aber in Späterem, nemlich dieStärke in den Sehnen und Knochen, die Schönheit aber scheinteine gewisse Symmetrie der Glieder zu sein. — Ferner der Zweckist doch wohl vorzüglicher als das, was zum Zweck führt, undvon zwei Dingen das, was dem Zweck näher ist, und überhauptist das, was für den Zweck des Lebens wünschenswerther ist,besser als das, was einem Andern dient, z. B. das, was aufGlückseligkeit hinführt, ist besser, als was Einsicht bewirkt. — DasMögliche ist vorzüglicher als das Unmögliche. — Ferner von zwei