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den Zweck selbst oder auf das, was zum Zweck führt, wie z. B.die Heilkunde sich bezieht auf die Herstellung der Gesundheit undauf die richtige Diät, oder auf beides als Zweck, wie denn die-selbe Wissenschaft auf das Entgegengesetzte sich beziehen soll, (wo-bei nicht das eine mehr Zweck ist als das andere), entweder aufdaS an sich Seiende oder auf das Accidentelle; z. B. an sich istdas, daß die Winkel im Dreieck gleich zwei Rechten sind, acci-dentell das, daß es im gleichseitigen Dreieck so ist; daß nemlichdem gleichseitigen Dreieck die Eigenschaft als Dreieck zukommt,das ist für uns ein Beweis dafür, daß seine Winkel gleich zweiRechten sind. Ist nun in keiner Weise möglich, daß Eine unddieselbe Wissenschaft auf Mehreres sich bezieht, so ist klar, daß esüberhaupt nicht möglich ist; ist aber eine Weise der Möglichkeitvorhanden, so ist klar, daß es möglich ist. Man muß aber dieverschiedenen Bedeutungen unterscheiden, wenn man zweckmäßigverfahren will. Z. B. wenn wir behaupten wollen, so müssenwir das zum voraus wissen, was möglich ist, und die Eintheilungtreffen lediglich nach dem, was für die Behauptung von Werthist; handelt es sich aber um's Widerlegen, so müssen wir wissen,was nicht möglich ist, vom Andern aber ganz abschcn. So hatnian auch zu verfahren, wenn die Verschiedenheit der Bedeutungversteckt ist. Und daß das und das zu dem und dem gehört odernicht gehört, ist von denselben Gesichtspunkten aus zu behaupten,z. B. daß die und die Wissenschaft auf das und das sich bezieht,mag es nun als Zweck zu betrachten sein oder als Mittel zumZweck, oder als ein Accidens, oder andrerseits daß sie nicht sichdarauf bezieht in keiner der angegebenen Beziehungen. Ebensoverhält es sich auch mit der Begierde und was sonst noch aufein Mehrfaches sich bezieht. Die Begierde bezieht sich nemlich ansdas und das entweder als auf den Zweck, z. B. auf die Gesundheit,oder als auf das, was zum Zweck führt, z. B. auf das Anwen-den von Arznei, oder als auf etwas Accidentelles, wie z. B. der,welcher das Süße liebt, den Wein begehrt, nicht weil es Wein,sondern weil der Wein süß ist. Er begehrt an sich nur dasSüße, den Wein aber in accidenteller Weise; denn sobald derWein herb ist, begehrt er ihn nicht mehr. Also geht die Begierde