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3 (1891) Poetik (3. Aufl.), Topik (Disputierkunst)
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Aristoteles, Poetik.

11. Vertauscht endlich ist ein Wort, wenn man von dergebräuchlichen Wortform den einen Teil beibehält, den ander»dagegen dazu thut, wie zum Beispiel äsxitsro's von clsxio'L indem Verse20.-

(Unter der rechten Brust).

12. Von den eigentlichenNennwörtern"^ sind die einenmännlich, die anderen weiblich, die dritten sächlich. Männlichsind alle die, welche sich endigen auf u, r und s und aus diemit s gebildeten Buchstaben, nämlich auf die zwei Doppel-konsonanten ps und lrs; weiblich dagegen alle die, welche sichauf Vokale, und zwar auf die stets langen, auf s und ö, undvon den doppelzeitigen auf a endigen, so daß also die Zahl derEndungen, auf welche die männlichen und weiblichen Nennwörterausgehen, gerade gleich ist, denn ps und sts laufen aus einshinaus. Dagegen auf einen Konsonanten endet kein Nennwortund auch nicht auf einen kurzen Vokal. Auf i endigen nur drei:vas'li, lro'mrui, ps'psri; auf ü fünf'ü, ua', Av'ull, llo',u'stü. Die sächlichen endlich gehen aus auf diese und auf u und s.

Zweimrdzwanzigstes Kapitel.

1. Die Vollkommenheit des sprachlichen Ausdrucks bestehtdarin, deutlich und doch nicht niedrig zu sein. * Am deutlich-sten ist derselbe freilich, wenn er sich immer nur der gemein-üblichen Bezeichnung bedient, aber er ist dann zugleich niedrig.Beleg dafür die Poesie des Kle'ophon? und die des Sthe'nelos.^

20. Ilias V, 393.

21. Aristoteles meint die Hauptwörter.

1. Vgl. Rhetorik III, Kap. 1 und Kap. 2.

2. Über Kleophon s. oben zu Kap. II, § 3, und Rhetorik III. Kap. 7.

3. Sthenelos war ein tragischer Dichter zur Zeit des Aristo'-