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3 (1891) Poetik (3. Aufl.), Topik (Disputierkunst)
Entstehung
Seite
159
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Einundzwanzigstes Kapitel.

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Bedeutung hat, enthalten, wie z. B. in dem SatzeKle'ongeht" der NameKleon".

12. Eine Einheit ist aber der Satz in doppelter Weise,entweder nämlich ist ein Satz eins, weil er ein Ding bedeutet,oder weil er aus mehreren durch Verknüpfung eins wird. Z. B.die Z'lias ist eine Einheit durch Verknüpfung, der Satz dagegender Begriff des Menschen" dadurch, daß er ein Eins bedeutet.

Eimmdzwanzigstes Kapitel.

1. Von den Arten des Nennworts begreift die eine daseinfache ein einfaches nenne ich nämlich dasjenige, welchesaus Lauten besteht, die nicht schon für sich etwas bedeuten, wiez. B.Land", die andere das Doppelwort. Die Doppel-wörter sind entweder aus einem Worte mit und einem Worteohne bestimmte Bedeutung zusammengesetzt oder aus Wortenmit bestimmter Bedeutung. Es kann aber auch drei-, vier,- javielfach zusammengesetze Worte geben, z. B. viele Ausdrücke derMegalio'ten wie Hermoka'ikoxa'nthos^

2. Jedes Nennwort ist entweder gemeinüblich oder Fremd-

I. Die Herausgeber halten diese Stelle für verdorben und suchenihr durch Veränderung der Worte r« noXX»-v Ne^«XnurLv zu helfen.So viel steht fest, daß Aristoteles hier ein Beispiel von vielfach zu-sammengesetzten Worten geben will. Ein solches ist Hermokarkoxanthos.Da das Wort nun aus den Namen dreier Flüsse komponiert ist, die sichbei der Insel Me'gale in der Nähe von Smy'rna ins Meer ergossen, so istes möglich, daß die Lesart der Handschriften, die wir übersetzt haben (nurmit Zufügung von üi; vor 'Lp^ox.), richtig ist. Mir scheint dieses Bei-spiel einen scherzhaften Anflug zu haben, der an dieKollegienwitze"unserer Professoren erinnert.