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Aristoteles, Poetik.
Dikaio'genes, wo der Held" beim Anblick des Gemäldesweinte, und die Erkennung in der „Mär des Alki'noos"", woder Held, als er den Zitherspieler hörte und des Vergangenengedachte, in Thränen ausbrach", woran beide erkannt wurden.
6. Eine vierte Art ist die durch eine Schlußfolge, wie
in den Choepho'ren (Ele'ktra so schließt): „Es ist einer gekom-men, der mir ähnlich ist, ähnlich ist mir aber niemand außerOrestes", dieser also ist gekommen." Ferner die Entdeckung beiPolyei'dos dem Sophisten in bezug auf die Zphigeni'a.
Denn es ist ganz natürlich, daß Orestes den Umstand, daß dieSchwester geopfert worden ist, in seinem Räsonnement damitzusammenbringt, daß es auch ihn trifft, geopfert zu werden."
Ebenso die Erkennung in des Theodesttes Ty'deus durch
das Räsonnement: daß er, gekommen seinen Sohn zu finden,jetzt selbst umkomme; und die in den Phini'den, wo diese
12. Vielleicht Menela'os. Dikaiogenes war ein uns wenig bekann-ter tragischer Dichter.
13. So hieß der Teil der Odyssee vom IX. — XII. Buch. Vgl.Aristoteles, Rhetorik, III, 16.
14. Vgl. Odyssee VIII, 521 ff.
15. Diese Folgerung, daß ein Verwandter, ihr Bruder, gekommensei, weil Haar und Fußtapfen den ihren ähnlich seien, macht Elektra inÄ'schylos' Totenopfer V. 200 ff.
16. Polyeidos mit dem Beinamen „der Sophist", d. h. derKlügler, ein Beiname, dessen Ursache wir, wie mir wenigstens scheint,hier klar angedeutet finden, war ein begabter Dichter und Zeitgenosse desPla'ton. Vgl. Pauly's Realencyklopädie V, S. 1832. Er hatte, wieaus Aristoteles' Bemerkung hervorgeht, die Erkennung des Orest durchZphigenia geschickter als Euripides angelegt, indem er nämlich den Orestin die klagende Bemerkung ausbrechen ließ, daß das Mißgeschick seinesHauses, das schon seine Schwester habe auf dem Altäre als Opfer blu-ten lassen, nun dasselbe Schicksal auch über ihn, den Bruder, verhänge.Daran erkannte Jphigenia, daß der Gefangene ihr Bruder sei. Aristo-teles erwähnt denselben Dichter im folgenden Kapitel 8 0.