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3 (1891) Poetik (3. Aufl.), Topik (Disputierkunst)
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Aristoteles, Poetik.

Fehler machen. Doch ist davon in den herausgegebenen Vor-trägen zur Genüge gehandelt.

Sechzehntes Kapitel.

1. Was Erkennung sei, ist oben gesagt worden, r Wasnun aber die verschiedenen Arten der Erkennung anlangt, so istda zunächst die am wenigsten künstlerische, und deren sich doch diemeisten aus Geistesarmut bedienen, die Erkennung infolge äußer-licher Kennzeichen.

2. Solche sind teils natürlich angeborene, wie z. B.:

Die Lanze, die die Erdgebornen tragen,"^

sind die «l ^ «7.r>XooAo2oAl. Außer ihnen aber kom-

men bei der Aufführung selbst noch die Musik und der Tanz, dieMimik und Dekoration ins Spiel. Sie gehen neben jenen her, begleitensie, helfen sie ausprägen, und daher muß der Dichter auch sie ins Augefassen und dafür sorgen, daß die Eindrücke, welche sie gewähren, zu demGanzen und Einzelnen seiner Dichtung stimmen. Was hier zu beobach-ten sei und worauf es hier ankomme, darüber konnte der Philosoph seineLeser und Zuhörer auf seine in der Politik gegebenen ausführlichenAuseinandersetzungen über Wesen und Wirkung der Musik verweisen.Welche andere Schriften er sonst noch unter denherausgegcbenen Vor-trägen" bezeichnet haben mag, wissen wir nicht mehr. Soviel aber scheint,eben aus dieser unserer Stelle, hervorzugehcn, daß wir in der Poetik einKollcgienheft vor uns haben. Denn nur in einem Vortrage in einemKollegium" konnte Aristoteles von denbereits ausgegebenen",durch den Buchhandel veröffentlichen Vorträgen sprechen. Vgl. A. Stahr,Lristotslig,, T. II, S. 70 und S. 294297; Dio'genes von Lae'rteII, 48; IV, 3.

1. Nämlich Kap. IX, §Z 2 ff.

2. VerS eines unbekannten Dichters aus einer dem Thebanischen Sa-genkreise entnommenen Tragödie. Denn dieErdgebornen", d. h. die auS