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3 (1891) Poetik (3. Aufl.), Topik (Disputierkunst)
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Aristoteles, Poetik.

Kapitel^ mit ausdrücklicher Verweisung auf seine Definitionerklärend sagt:Diejenigen Handlungen, deren nachahmendeDarstellung nach unserer Definition die Tragödie ist, sindsolche, welche Mitleid und Furcht (im Zuschauer und Zuhörer)Hervorrufen."

Näher rückt der Philosoph der Erklärung unseres Gegen-standes im dreizehnteil Kapitel, wo er sagt, daß er jetzt dieFrage behandeln wolle,auf welchem Wege" die Wirkungder Tragödie oder, wie er selbst sich ausdrückt,das Werk,welches die Tragödie zu leisten habe, erreicht werde".^ Hieroder nirgends muß also der Schlüssel sein zu der Katharsis,zu der Läuterung und Reinigung der Pathemata von Mitleidund Furcht, von welcher Aristoteles in der Definition unsgesagt hat, daß die Tragödie sie abschließlich vollbringe. Dennwas ein Ding vollbringt, was es zu stände bringt, das isteben sein sein Werk, seine eigentümliche Leistung undVerrichtung, seine Ausgabe, die es zu erfüllen hat. Als solchezu erfüllende Aufgabe bezeichnet aber Aristoteles in seinerDefinition die Katharsis der Pathemata, die Reinigung derdurch die Tragödie, durch die Kunst des Dichters in demHörer wachgerufenen leidvollen Empfindungen von Mitleidund Furcht.

Was lehrt nun Aristoteles über die Mittel und Wege(über das TwSe-st, durch welche diese der Tragödie eigentümlicheLeistung bewirkt werden kann?

23. Poetik IX, 4 Ritter.

24. Poetik XIII am Anfang: Ti-Asv rv rl);