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1 (1844) Unter-Aegypten
Entstehung
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leichtesten erwehren kann; weit fürchterlicher in jederHinsicht erscheint ihre grausame Schwester, dieCholera.

An den Nadeln der Cleopatra, (ein hyperpoe-tischer Name!) worunter man zwei Obelisken ausrosafarbnem Granit versteht, von denen der eine um-geworfen ist, und die vereint einst vor dem TempelCäsar's standen, fiel mir die gewaltige Wirkung derWitterung in einem so günstigen Clima auf, welchean der Ostseite des noch aufrecht stehenden Obeliskendie über einen Zoll tief eingemeißelten-Hieroglyphenfast ganz zerstört hatte, während die Schrift an derwestlichen Seite noch wie neu erscheint. Inmitten derkahlen hohen Schutthaufen, wo sich diese Nadeln be-finden , machen sie nur wenig Effekt, obgleich ihreMassen von 80 Fuß Länge aus einem Stück an sichansehnlich genug sind. Schade, daß ihre Versetzungheutzutage zu viel Schwierigkeiten macht, um sie soleicht zu neuen Zwecken anzuwenden. Herr von Pro-kesch erzählt, daß der liegende Obelisk dem KönigeEnglands von Mehemed Ali geschenkt ward, der sichsogar erbot, ihn bis an'ö Meer auf seine Kostenschaffen zu lassen. Der hergesandte Ingenieur fand