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aber den weitern Transport zu kostspielig. Leiderstaben die Franzosen sich von einer gleichen Rücksichtbei dem Obelisken von Tsteben nicht abschrecken lassen— ich sage leider! denn dort ist eins der erstabenstenund noch fast vollständigen Monumente des Alter-thums, der prachtvolle Tempel zu Luror, durch dieWegnahme des einen seiner Obelisken vor dem Ein-gang wesentlich entstellt worden, während die Ver-setzung der hiesigen beiden Nadeln nach Europa dortnoch glänzend angewandt werden und hier nichtsverderben könnte. Beide müßte man freilich nehmen,denn ein einzeln stehender Obelisk ist eine Anomalie,die bei den Aegyptcrn nie vorkam. Sie benutztendie Obelisken nie anders als doppelt zum Schmuckihrer grandiosen Eingänge.
Die Säule des Pompesus, setzt dem Diocletianzugeschrieben, gewährt von ihrer Spitze ein interes-santes Belvedere auf Wüste, Meer und Stadt, undihr an 50 Fuß hoher Schaft aus polirtem Granitvon ägyptischer Arbeit ist schön, das übrige, vonden Römern Hinzugefügte barbarisch, und die kahlenähere Umgebung desolat, überdies rund umher sovoll Rattenlöcher, daß das schnelle Reiten darüber