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1 (1844) Unter-Aegypten
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Einer nur zu oft triftige Ursachejgehabt, Europäernzu mißtrauen.

Die Auszeichnung, die er mir zu Theil werdenließ, die unverdiente Bedeutendheit, die er mir bei-legte, hatten bei vielen einflußreichen Personen,Europäern wie Türken, in hohem Grade Neid undMißgunst erregt, wozu noch kam, daß ich, wennMehcmed Ali es verlangte, ihm meine Ansichten überJedermann ganz »»gescheut (vielleicht auch unge-schcidt) mittheiltc. So gew-ahrtc ich denn bald, daßJntriguen aller Art gegen mich in Bewegung gesetztwurden, kümmerte mich aber wenig darum. In dieserZeit, d. h. während meines zweiten Aufenthaltes inKahira, (wo ich Mehemed Ali's genercusc Gastfrei-heit ganz abgclehnt batte), sandte ich einen Artikelin die Augsburger allgemeine Zeitung, in dem sicheinige sehr unschuldige Bemerkungen über die korpu-lente Beschaffenheit des jüngeren Sohnes des Vice-königö, Said Bep, befanden, die aber ein üblesAnsehen durch den unglücklichen Umstand erhielten,daß die Nedaction für gut fand, dem erwähntenAufsatz die Ueberschrift: »der dicke Prinz" zugeben. Dieß ward übersetzt und Mehcmed Ali vor-

Mchemcd Ali'S Reich. I. 2