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Genügenden nicht eben dieses erste, das sich selbst Genügen und dieewige Dauer, in der Form des Guten zukäme. Ist ja doch etwasaus keinem andern Grund unvergänglich oder sich selbst genügend, alsweil es gut ist. Also der Satz, das Princip sei von dieser Art '), istnach vernünftiger Betrachtung ganz richtig. Daß jedoch dieses Principdas Eins sei, oder wenn nicht dieses Element, und zwar Element derZahlen, ist unmöglich ; denn hier entsteht eine große Schwierigkeit, auswelcher sich Einige in verzweiselter Weise zu helfen suchten, uemlich dre,welche zwar das Eins annehmen, als erstes Princip und Element, abernur das der mathematischen Zahl; denn so sind alle Einheiten an sich gutund man hätte da einen großen Ueberfluß von Gutem. Und wenn dieIdeen Zahlen sind, so wären alle Ideen an sich gut. Allein es kannEiner Ideen setzen sür jedes beliebige Ding. Erbt es nun Ideen blosfür das Gute, so können die Ideen nicht Substanzen") sein; sind sieaber Ideen der Substanzen überhaupt, so wären alle Thiere, allePflanzen und was daran Theil hat, gut. — Außer dieser Ungereimt-heit entsteht dann auch noch die weitere, daß die entgegengesetzten Ele-mente, mag es nun die Vielheit sein oder das Ungleiche oder dasGroße und Kleine, das Böse — an sich sein müßte. Der eine Phi-losoph 3) hat es daher vermieden, das Gute mit dein Eins zu idenli-ficiren, weil ja nothwendig dann das Böse die Natur der Vielheit seinmüßte, sofern ja Alles aus Entgegengesetztem entsteht. Andere setzendas Ungleiche als das Wesen des Bösen, wovon die Folge ist, daßalles Seiende am Bösen Theil hat, ausgenommen Eins, uemlich dasEins — an sich, daß die Zahlen das Böse reiner in sich hätten, alsdie Größen 4), daß das Böse der Ort^) des Guten wäre, und daß esan dem Vernichtenden Theil haben und ans dieses hinstreben müßte;denn das Entgegengesetzte strebt nach der Vernichtung des Entgegen-gesetzten. Und wenn unser Satz richtig ist, daß die Materie eines
6 Reinlich gut.
2) Nemlich für Alles.
3) Speusippus, s. Zeller plat. Stud. S. 278.
Weil die Zahlen unmittelbar aus dem Eins und dem Bösen hervorgehen,die Größen erst in zweiter Linie vermittelst der Zahlen.
D. h. Materie.
Aristoteles' Metaphysik.
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