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die Elemente und Principien verhalten zum Guten und Schönen,näher: ob das Gute und Schöne an sich, von welchem wir redenwollen, zu den Principien gehört oder nicht, ob es vielmehr erst spä-ter entstanden ist. Die Theologen scheinen in dieser Frage Hand inHand zu gehen mit einigen der jetzigen Philosophen, welche sagen, dasGute und Schöne sei nicht ursprünglich, sondern mit der fortschreiten-den Entwickelung der Natur komme es zum Vorschein. Dich thun sie,um einer wirklichen Schwierigkeit auszuweichen, welche sich erhebt,wenn man, wie Einige thun, das Eins Princip sein läßt. Die Schmie-rigkeit liegt aber nicht darin, daß man dem Princip das Gute alsimmanenten Bestandtheil zuweist, sondern darin, daß das Eins Prin-cip sein soll und zwar als Element, und daß die Zahl aus dem Einshervorgehen soll. Die alten Dichter haben ähnliche Ansichten, sosernnach ihnen nicht die ersten Mächte, wie Nacht und Himmel, Chaos,Okeanos, herrschen und regieren, sondern Zeus. Indessen kommen sieauf solche Darstellungen von der Annahme aus, daß die Herrscher desSeienden wechseln; diejenigen von ihnen, welche schon halbe Philo-sophen sind, sofern sie nicht durchaus die mythische Auffassung sest-halten, wie Pherekydes ') und einige Andere, lassen das erste Erzeu-gende das beste sein, sowie auch die Magier?); und von den späterenPhilosophen macht Empcdokles die Freundschaft zum Element, Anaxa-goras läßt die Vernunft Princip sein. — Von denjenigen aber, welchedie unbeweglichen Substanzen^) annehmen, sagen die Eineiig, dasEins — an sich sei identisch mit dem Guten — an sich, jedoch erblickensie sein eigentliches Wesen im Eins. Die Schwierigkeit dabei istnun eben die: in welchem Sinn man cs aufzufassen hat. Es wäreseltsam, wenn dem Ersten, Ewigen, sich selbst im höchsten Grad
lieber Pherekydes aus SyroS, Zeitgenossen des Anaximandcr, s. Zeller,gr. Phil. I. 7 2 ss.
2> Wornach also das gute Princip, Ormuzd, bas Erste wäre.
0) D. h. Ideen.
Im Gegensatz gegen die, welche bas Eins und das Gute nicht ibentificiren,sonder» das letztere später sein lasten. Aus diese beiden Ansichten bezieht sich auchdie nachherige Frage: „in welchem Sinn u. s. w." Bei der Laxheit, mit welcherArist. seine Sätze baut, ist vielleicht nicht nöthig, mit Zeller splat. Sind. S. 277>eine Ergänzung anzunehmen.