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6 (1891) Große Ethik [u.a.] Metaphysik
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ersten Ursachen und Elemente. Was nun hierüber diejenigen sagen,welche mit ihren Bestimmungen auf die sinnliche Substanz sich be-schränken, ist theils in der Physik') dargelegt worden, theils gehörtes nicht in unsere vorliegende Untersuchung; dagegen müssen wir andas bisher Angeführte die Bestimmungen derjenigen anreihen, welchebehaupten, es gebe neben den sinnlichen Substanzen noch andere.Einige von diesen stellen die Behauptung auf, solche andere Substanzenseien die Ideen und die Zahlen, und die Elemente dieser letzteren seienauch Elemente und Principien des Seienden. Wir müssen dahernäher erwägen, was sie damit meinen und wie sie zu solchen Sätzenkommen. Was zunächst diejenigen betrifft, welche nur Zahlen undzwar mathematische Zahlen annehmen, so mag von diesen später dieRede sein; dagegen können wir hier nicht umhin, die Ausfassung der-jenigen, welche die Ideen annehmen, und die dabei sich ergebendenSchwierigkeiten zu untersuchen. Diese setzen die Ideen, welche Sub-stanzen sein sollen, als ein Allgemeines und wiederum als getrenntund als Einzelnding. Daß aber beides zugleich nicht möglich ist, istschon früher?) dargelegt worden. Daß die, welche die Ideen als All-gemeines setzen, doch beides mit einander verbunden haben, hat seinenGrund darin, daß sie in dem Sinnlichen nicht zugleich auch die Sub-stanz erblickten. Sie gingen von der Ansicht aus, daß alles einzelneSinnliche im Fluß begriffen sei und nichts davon beharre, und daßdeßwegen daneben das Allgemeine sei uud zwar als ein Anderes.Diese Frage hat, wie früher bemerkt wurde, zuerst Sokrates ange-regt, der durch die Begriffsbestimmungen darauf geführt wurde, alleiner hat das Allgemeine nicht von den Einzelndingen getrennt und da-mit hat er ganz recht gethan. Dieß ergibt sich aus der Sache selbst:ohne das Allgemeine ist es freilich nicht möglich, zu einem Wissen zugelangen, die Trennung aber ist die Ursache der in der Jdeenlchre sichergebenden Schwierigkeiten. Des Sokrates Nachfolger aber gingenvon der Voraussetzung aus, wenn es überhaupt Substanzen geben

Ansicht, welcher auch Bonttz beistimmt. Arist. beginnt hier die Erörterung überdie Principien und die Anssasiung derselben bei den Platonikern und Pythagoreern,t) ?dps. I. bes. 4 6.r, T. NI. S.

'y Kap. 4.