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Zählung nach dem Eins die Zwei folgen läßt, indem er zum »origenEins ein weiteres Eins hinzusetzt, und nach Zwei die Drei, indem erzu den zwei vorigen Einheiten noch eine weitere hinzusctzt u. s. f.;bei den Jdealzahlen dagegen folgt nach dem Eins die Zwei als einAnderes, was mit dem ersten Eins nichts zn thnn hat nnd ebenso hatdie Dreiheit mit der Zweiheit nichts zu thnn, nnd so ist es anch beiden folgenden Zahlen '). — Oder drittens: die eine Zahl ist so, wiecs zuerst angegeben wurde, die andere so, wie die Mathematiker esbeschreiben, die dritte verhält sich nnch-der zuletzt angegebenen Weise 2).Ferner sind diese Zahlen entweder getrennt von den Dingen oder nichtgetrennt, sondern in de» sinnlichen Dingen, aber nicht so, wie bei denoben angestellten Untersuch»ngen (o. 2 in.), sondern so, das; diesinnlichen Dinge ans den immanent gesetzten Zahlen bestehen, oderauch: es sind die Zahlen theils getrennt, theils nicht getrennt.Dich sind nun nothwendig alle die Arten, wie diese Zahlen existircnkönnen. Es haben auch so ziemlich alle diejenigen, welche behaupten,das Eins sei Princip, Substanz nnd Element von Allem, und ausdem Eins und noch einem Andern seien die Zahlen, irgend eine vonden angegebenen Arten aufgestellt, außer derjenigen, wornach alleEinheiten unvereinbar sind. Und dieß ist auch ganz natürlich; dennes ist keine andere Art neben den genannten denkbar. Die Einennun sagen, die Zahlen existiren auf beiderlei Art, erstlich in der Weise,daß sie ein Vorher nnd Nachher haben, d. h. die Jdealzahlen, sodannals mathematische Zahlen neben den Ideen und dem Sinnlichen, undzwar seien beide Arten getrennt von dem Sinnlichen; Andere") da-gegen behaupten, nur die mathematische Zahl sei das erste des Seiendenund sei getrennt von dem Sinnlichen. Was sodann die Pythagoreer
D. h. bei de» mathematischen Zahlen sind die Einheiten gleichartig, alsobesteht jede Zahl aus denselben Einheiten, die nur der Menge nach verschieden sind;dagegen bei den Jdealzahlen sind die Einheiten ungleichartig, nnd man kan» alsonicht die der einen Jdealjahl mit denen der andern zusammenzählcn.
-> Die einen Zahlen sind unvereinbar, weil ungleichartig, die andern ver-einbar, wie die matheniatischcn, »och andere theils vereinbar, theils nicht, in dereud Nro. 2 angegebenen Weise.
S) Plato selbst.
Vielleicht ist LenokrateS oder SpeustxpuS gemeint.