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als das Sinnliche, sondern mir dem Begriff nach, noch daß esirgendwo getrennt für sich existiren kann. Da es aber auch nicht imSinnlichen sein kann, wie sich gezeigt hat, so ist klar, daß es entwederüberhaupt nicht existirt, oder auf eine gewisse Weise und also nichtschlechthin; denn das Seiende kann in verschiedener Weise verstandenwerden.
Drittes Kapitel.
Positive Bestimmung des Mathematischen.
Wie auch die allgemeinen Sätze in der Mathematik nicht mitDingen es zu thun haben, welche getrennt existiren neben und außerden Größen und Zahlen, vielmehr mit eben diesen letzteren, aber nichtals solchen, welche eine Größe haben oder theilbar sind, so kann esoffenbar auch in Beziehung auf die sinnlichen Größen Begriffe undBeweise geben, aber nicht, sofern sie sinnlich sind, sondern sofern siedie oder die Beschaffenheit') haben. Auch in Beziehung aus das Bewegteals solches gibt es viele Bestimmungen, abgesehen von dem Begriffeines jeden bewegten Dings Bestimmungen über seine Eigenschaften,ohne daß man deßwegen von dem Bewegten anznnehmen braucht, essei getrennt von den sinnlichen Dingen oder es sei ein im Sinnlichenenthaltenes besonderes Wesen; ebenso wird es nun auch hinsichtlichdes Bewegten Bestimmungen und Erkenntnisse geben, die sich aufdasselbe beziehen nicht sofern es bewegt ist, sondern lediglich, sofern csKörper, und wiederum, sofern es lediglich Fläche, lediglich Länge,theilbar ferner, sofern es untheilbar ist, aber eine bestimmte Lage hat,und schließlich, sofern es nur untheilbar ist. Da man also im eigent-lichen Sinn mit Recht sagen kann, daß nicht blos das getrennt Existi-rende sei, sondern auch das nicht Getrennte, wie das Bewegte, so kannman auch vom Mathematischen im eigentlichen Sinn sagen, daß es seiund zwar als solches, wie man es annimmt. Auch von den andernWissenschaften muß man ja sagen, sie beschäftigen sich im eigentlichenSinn mit dem und dem Gegenstand, — nicht mit seinen zufälligen
*) D. h. mathematische Beschaffenheit, sofern sie Körper, Näche, Linie»> s, w. sind,