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z. B. die Arzneikunst und die Gymnastik und jede von den übrigenhervorbringenden und mathematischen Wissenschaften. Jede nemlichvon diesen Wissenschaften umschreibt sich eine gewisse Gattung als ihrgehörig, und mit dieser beschäftigt sie sich als einem Vorhandenen undSeienden, aber nicht als Seiendem, vielmehr gehört diese Untersuchungin eine besondere Wissenschaft, welche von diesen speciellen Wissen-schaften verschieden ist. Von den genannten Wissenschaften nemlich er-greift jede irgendwie das Was in der betreffenden Gattung und suchtnun das Uebrige auszuzeigen in einer mehr läßlichen oder mehr stren-gen Weise. Dabei ergreifen die einen Wissenschaften das Was ver-mittelst der Sinneswahrnehmung, die andere vermittelst gewisser Vor-aussetzungen; daher sich auch aus der hiebei verwendeten Induktionergibt, daß keine Nachweisung des Was und der Substanz stattfindet.Da es nun eine bestimmte Wissenschaft gibt, welche sich mit der Na-tur beschäftigt, so ist klar, daß dieselbe verschieden sein muß von der-jenigen Wissenschaft, welche das Handeln und Hervorbringen zumGegenstand hat. Bei der hervorbringenden Wissenschaft nemlich ruhtdas Princip der Bewegung in dem Hervorbringenden und nicht imHervorgebrachten, mag dieses Princip nun eine Kunst sein oder sonstein Vermögen. In ähnlicher Weise beruht die Bewegung auch bei derauf's Handeln gerichteten Wissenschaft nicht in der Handlung, sondernvielmehr in dem Handelnden. Dagegen die Wissenschaft des Natur-forschers beschäftigt sich mit dem, was das Princip der Bewegung insich selbst hat. Daraus ist denn klar, daß die Naturwissenschaft noth-wendig weder auf's Handeln, noch auf's Hervorbringen gerichtet ist,sondern daß sie eine betrachtende Wissenschaft ist; denn in eine vondiesen drei Kategorieen muß sie nothwendig fallen. Da nun jedeWissenschaft irgendwie das Was kennen und dieses als Princip ge-brauchen muß, so darf man nicht im Unklaren darüber sein, wie derPhysiker dasselbe begrifflich zu bestimmen hat und wie der Begriff derSubstanz zu nehmen ist, ob z. B. als das Hohlnasige oder vielmehrals das Hohle. Bleiben wir nemlich bei diesem Beispiel, so schließtder Begriff des Hohlnasigen die Materie des Dings in sich, währendder Begriff des Hohlen ohne die Materie gedacht wird. Die Hohl-nasigkeit nemlich befindet sich in der Nase, weßhalb auch der Begriffderselben in Verbindung mit der Nase betrachtet wird; das Hohlnasige