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nicht entstehen können ohne einen Künstler, das andere aber ganz wohl;letzteres wird nemlich bewegt werden von etwas, was zwar keine Kunsthat, aber doch bewegt werden kann entweder durch sich selbst oder wie-der durch ein anderes, was keine Kunst hat, oder von einem Theilseiner selbst'). — Es ist aus dem Gesagten klar, daß gewissermaßenalles aus einem Gleichnamigen?) wird, gerade so, wie die natürlichenDinge, entweder aus einem gleichnamigen Theil, wie z. B. wenn einHans entsteht aus einem Haus, d. h. aus dem vom Baumeister ge-dachten Haus 3). (die Kunst ist nemlich hier die Form) oder aus sonsteinem Theil oder aus etwas, was einen Theil in sich schließt, (außerwenn das Werdende ein Zufälliges ist); denn die erste wesentliche Ur-sache des Hervorbringens ist der Theil. Z. B. die Wärme, welche inder Bewegung ist, bringt die Wärme im Körper hervor; diese ist danndie Gesundheit oder ein Theil von ihr oder es verbindet sich damit einTheil der Gesundheit selbst; darum sagt man auch, durch die Wärmein der Bewegung werde die Gesundheit hervorgebracht, weil sie das-jenige hervorbringt, welchem die Gesundheit folgt und zukommt, nem-lich die Wärme im Körper ^). So ist denn, wie beim Schlußverfahren,so überhaupt das Wesen das erste; denn die Schlüsse gehen aus vomBegriff und ebenso hier das Werden. Dasselbe aber findet statt auchbei den natürlich entstehenden Dingen; denn der Same erzeugt sie inderselben Weise, wie die Kunstprodukte erzeugt werden; der Sanie ent-hält nemlich potenziell die Form, und dasjenige, wovon der Same ist, istzumeist gleichnamig mit dem Entstehenden. Zumeist: denn nicht im-mer ist dieselbe Ableitung zulässig, wie wenn der Mensch vom Men-schen entsteht; es entsteht ja auch das Weib aus dem Mann; aus dem-selben Grund entsteht der Maulesel nicht aus dem Maulesel; denn dieobige Regel gilt nur, wenn keine Depravation der Natur statt findet.
') Wie wenn z. B. die Gesundheit bewegt, erzeugt wird durch die Wärme,welche ein Theil, Element der Gesundheit ist. Die andern Fälle wären, daß dieGesundheit sich ganz von selbst herstellte ohne bemerkbare äußere Einwirkung, oderdrittens durch etwas äußeres, wie z. B. heilsame Witterung.
2 ) Was hier das gleiche Wesen in sich schließt; das Homonyme als der wei-tere Begriff faßt das Synonyme in sich.
6 ) Die Lesart wird wohl dem Sinn am nächsten kommen.
Nach dem Vorschlag von Bonitz: 0^4 TsviLL a- cr'reiA. -e.