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Mensch oder eine Pflanze oder etwa? dergleichen, kurz etwas, was wireben Wesen, Substanz nennen. Alles, was wird, sei es durch Naturoder durch Kunst, hat eine Materie; denn es ist bei jedem Ding mög-lich, daß es sei und nicht sei, das ist eben die Materie bei jedem Ding.Ueberhaupt ist sowohl das, aus was es wird, als das, wornach eswird, Natur; denn das, was wird, hat eine Natur, wie z. B. Pflanzeoder Thier. Und das, wodurch es wird, ist die gleichartige Natur,welche nach der Gattung benannt ist, diese gleichartige Natur ist aberin einem Andern, sosern nemlich ein Mensch den andern erzeugt. —Aus diese Weise also wird das, was durch Natur wird, die übrigenArten des Werdens aber nennt man Wirkungen- Alle Wirkungen ge-schehen durch Kunst oder durch Vermögen oder durch das Denke».Manche davon geschehen auch ganz von selbst oder durch Zufall, ähn-lich wie es auch bei demjenigen ist, was von Natur wird; denn auch'dort wird manches ebendasselbe, mag es aus einem Samen entstehenoder ohne Samen. Indessen das behalten wir einer spätem Unter-suchung vor. Was nun das Werden durch Kunst betrifft, so findetdieses statt bei den Dingen, deren Idee in der Seele vorhanden ist.(Unter Idee verstehe ich den Begriff einer Sache, das ursprünglicheWesen.) Denn auch dem Entgegengesetzten liegt gewissermaßen diegleiche Idee zu Grund, sofern das Wesen der Beraubung (das Ne-gative) das entgegengesetzte Wesen ist, wie z.B. das Wesen der Krank-heit in der Gesundheit zu suchen ist; die Krankheit nemlich ist zu er-klären durch Abwesenheit der Gesundheit, die Gesundheit aber ist ebender in der Seele und im Wissen ruhende Begriff. Wenn nun das Ge-sunde werden soll, so ist salzender Denkproceß nöthig: da das und dasGesundheit ist, so muß, um das Gesunde zu erzielen, das und dasvorhanden sein, z. B. Ausgleichung der körperlichen Verhältnisse, umaber diese zu erzielen, muß Wärme da sein. Und so schreitet das Den-ken immer weiter zurück, bis es bei einem Letzten angekommen ist,dessen Ausführung nun in dem Vermögen des denkenden Subjektsliegt. Nun entsteht von da wieder eine rückläufige Bewegung, welcheWicken genannt wird, nemlich die Bewegung auf das Gejundsein zu.So erhalten wir das Resultat, daß gewissermaßen Gesundheit ausGesundheit entsteht, und ein Haus aus einem Haus, nemlich je dasMaterielle aus dem Immateriellen; die Arzneikunst nemlich und die